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Polizei überführt Ukrainer als Schwarzarbeiter

Die 50-jährige Frau und der 40-jährige Mann wurden an der Autobahnanschlussstelle Kodersdorf erwischt.

© Patrick Pleul/dpa

Kodersdorf. Zwei Ukrainer sind von der Bundespolizei als Schwarzarbeiter überführt worden. Die 50-jährige Frau und der 40-jährige Mann waren am Freitagmorgen an der Autobahnanschlussstelle Kodersdorf als Insassen eines Kleintransporters unterwegs. Bei der Kontrolle ergaben sich widersprüchliche Aussagen zu ihren Reisegründen. Das teilt die Bundespolizei Ebersbach mit.

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Die Frau gab an, für mehrere Wochen nach Zell an der Mosel reisen zu wollen, um dort den 80. Geburtstag eines Bekannten zu feiern. Recherchen ließen jedoch eher den Schluss zu, dass die 50 Jährige in Rheinland-Pfalz einer Arbeit im Gastronomiegewerbe nachgehen wollte. Einen zweitägigen Besuch in Baden-Baden nannte der 40-Jährige als Grund seiner Reise. Sein Gepäck passte aber so gar nicht zum vermeintlichen Kurztrip in den Schwarzwald. Später erklärte der Mann, dass ihm übers Internet eine Tätigkeit als Schweißer in Baden Württemberg vermittelt wurde. Da beide Personen die hierfür notwendigen Genehmigungen nicht vorlegen konnten, ergab sich der Verdacht der unerlaubten Erwerbstätigkeit in Deutschland.

Nach dem jetzigen Stand der Ermittlungen wird beiden Ukrainern ein Verstoß gegen das Aufenthaltsgesetz vorgeworfen. Möglicherweise liegt auch ein Verstoß gegen das Sozialgesetzbuch (SGB III) vor. Im Anschluss wurden beide Personen nach Polen zurückgeschoben und den polnischen Behörden übergeben. (szo)

Aus dem Polizeibericht vom Freitag

Bundespolizei überführt zwei Ukrainer als Schwarzarbeiter

Kodersdorf. Zwei Ukrainer sind von der Bundespolizei als Schwarzarbeiter überführt worden. Die 50 jährige Frau und der 40 jährige Mann waren am Freitagmorgen an der Autobahnanschlussstelle Kodersdorf als Insassen eines Kleintransporters unterwegs. Bei der Kontrolle ergaben sich widersprüchliche Aussagen zu ihren Reisegründen.

Die Frau gab an, für mehrere Wochen nach Zell an der Mosel reisen zu wollen, um dort den 80. Geburtstag eines Bekannten zu feiern. Recherchen ließen jedoch eher den Schluss zu, dass die 50 Jährige in Rheinland-Pfalz einer Arbeit im Gastronomiegewerbe nachgehen wollte. Einen zweitägigen Besuch in Baden-Baden nannte der 40-Jährige als Grund seiner Reise. Sein Gepäck passte aber so gar nicht zum vermeintlichen Kurztrip in den Schwarzwald. Später erklärte der Mann, dass ihm übers Internet eine Tätigkeit als Schweißer in Baden Württemberg vermittelt wurde. Da beide Personen die hierfür notwendigen Genehmigungen nicht vorlegen konnten, ergab sich der Verdacht der unerlaubten Erwerbstätigkeit in Deutschland.

Nach dem jetzigen Stand der Ermittlungen wird beiden Ukrainern ein Verstoß gegen das Aufenthaltsgesetz vorgeworfen. Möglicherweise liegt auch ein Verstoß gegen das Sozialgesetzbuch (SGB III) vor. Im Anschluss wurden beide Personen nach Polen zurückgeschoben und den polnischen Behörden übergeben.

Renault-Fahrer kommt von der Straße ab

Niesky. Am Freitagvormittag hat sich ein 30-jähriger Deutscher mit seinem Renault auf der B 6 bei Mengelsdorf überschlagen. Der Fahrer war auf Höhe des Abzweiges nach Niesky unterwegs, als sein Wagen von der Fahrbahn abkam und er sich dabei verletzte. Ein Rettungswagen brachte ihn zur Behandlung in ein Krankenhaus. Sein Auto kam mit einem Schaden von etwa 5.000 Euro an den Haken eines Abschleppers. Bei der Unfallaufnahme bemerkten die Polizisten, dass der Mann gar nicht hätte mit dem Auto fahren dürfen. Ihm war die Fahrerlaubnis bereits entzogen worden. Die Beamten fertigten eine Strafanzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, mit der sich der Verkehrsdienst des Görlitzer Reviers beschäftigen wird.

Polizei schnappt Diebesduo

Weißwasser. Am Donnerstagnachmittag haben Polizisten erfolgreich nach einem deutschen Diebesduo gesucht. Ein Mitarbeiter der Sächsischen Sicherheitswacht ertappte die 30-Jährige und ihren zwei Jahre älteren Komplizen in einem Drogeriemarkt an der Berliner Straße auf frischer Tat. Beide flohen zunächst. Mithilfe der guten Personenbeschreibung gelang es der Polizei, die Täter im Stadtgebiet zu ergreifen. Die Ordnungshüter konnten ihnen auch zwei weitere Ladendiebstähle zuordnen und die Beute beschlagnahmen. Der genaue Stehlschaden ist noch nicht bekannt. Mit den Ermittlungen befasst sich der Kriminaldienst.

Fiat fährt beim Einparken gegen Laterne

Boxberg. Auf einem Parkplatz an der Friedensstraße in Boxberg ist am Donnerstagnachmittag einer Fiat-Fahrerin das Einparkmanöver misslungen. Als sie mit ihrem Wagen in die Parklücke fahren wollte, stieß gegen eine Laterne. Insgesamt entstand ein Sachschaden von etwa 2.000 Euro.

Polizei kontrolliert verstärkt an der Grenze

Region. In den zurückliegenden Nächten hat die Polizei im grenznahen Raum zwischen Großschönau, Seifhennersdorf, Ebersbach-Neugersdorf und Sohland an der Spree erneut umfangreich kontrolliert. Obwohl in all den Nächten außer vier Trunkenheitsfahrten, vier Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz, einem Fall von Fahrens ohne Fahrerlaubnis und einem Verstoß gegen das Waffengesetz keine nennenswerte Feststellungen zu treffen waren, so fiel dennoch auf, dass gleichzeitig kaum Einbrüche oder Diebstähle in der Region geschahen. Die Streifen des Reviers Zittau-Oberland wurden dabei von der sächsischen Bereitschaftspolizei und dem Einsatzzug der Polizeidirektion unterstützt.

Ziel war es einmal mehr, mit offen und verdeckt agierenden Beamten der grenzüberschreitenden Eigentumskriminalität entgegenzutreten. Während uniformierte Streifen im Umfeld der zahlreichen Grenzübergänge in der Region offensiv präsent waren und dabei insgesamt über 300 Fahrzeuge sowie 400 Personen kontrollierten, waren zivile Streifen im Hinterland im Einsatz. Auf tschechischer Seite war eine gemeinsame Streife der tschechischen und sächsischen Polizei eingebunden, um flüchteten Dieben bei Bedarf schnell habhaft werden zu können. Auch die Gemeinsame Einsatzgruppe Oberlausitz (GEGO) und die Bundespolizeiinspektion Ebersbach waren in die Einsatzmaßnahmen involviert.

Die Polizei wird die Kontrollen im grenznahen Raum zur tschechischen und polnischen Republik mit vielen kleineren Aktionen und größeren Kontrollen mit Unterstützung der sächsischen Bereitschaftspolizei auch in den kommenden Wochen fortsetzen. Besonders wichtig ist für den Erfolg der Einsätze, dass Bürger der Polizei eigene Informationen zu auffälligen Personen- oder Fahrzeugbewegungen mitteilen. Gleichzeitig gilt es, im Rahmen einer „gesunden“ Nachbarschaftshilfe auf das eigene Hab und Gut sowie auf das des Nachbarn ein wachsames Auge zu haben. Bei Feststellungen gilt dann: Informieren Sie unverzüglich die Polizei.

Ohne Fahrerlaubnis und unter Drogeneinfluss unterwegs

Großschönau. Die polnische Fahrerin eines Fiat wurde, kurz vor der Grenze zur Tschechischen Republik, am Donnerstag von Beamten der Gemeinsamen Einsatzgruppe Oberlausitz

kontrolliert. Die 26-jährige Frau wies sich entsprechend aus, konnte aber keinen Führerschein vorlegen. Daraufhin erfolgte über die deutsch - polnische Kontaktdienststelle in Swiecko eine Führerscheinabfrage. Die Rückantwort ließ nicht lange auf sich warten, mit dem Ergebnis, dass die junge Frau nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Zwischenzeitlich fiel den Bundes- und Landesbeamten im Inneren des Fahrzeuges eine schwarze Plastedose auf, an der Anhaftungen von Drogen festgestellt wurden. Daraufhin wurde auch bei der Fahrerin ein Drogentest vorgenommen, der ebenfalls positiv auf Amphetamine reagierte. Der 26-Jährigen wurde die Weiterfahrt untersagt. Weiterhin wurde ihr mitgeteilt, dass sie nun der Straftat des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und einer Verkehrsordnungswidrigkeit wegen des Fahrens unter Betäubungsmitteln verdächtigt ist. Das Auto wurde verschlossen und gesichert am Grenzübergang abgestellt. Die weitere Bearbeitung wurde durch die Landespolizei übernommen.

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Diese und weitere Meldungen lesen Sie im aktuellen Polizeibericht.