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Döbeln

Polizei warnt vor Telefonbetrügern

In der Region hat es mehrere Versuche gegeben. Die Maschen sind vielfältig.

Symbolfoto
Symbolfoto © dpa

Waldheim. Erneut haben Telefonbetrüger im Landkreis Mittelsachsen versucht, sich an fremdem Vermögen zu bereichern. Die Maschen der Betrüger sind dabei durchaus variabel und vielfältig, berichtet die Polizeidirektion Chemnitz. "Mal ruft eine Lotterie an und stellt einen Gewinn in Aussicht, für dessen Auszahlung jedoch Gebühren anfallen. In anderen Anrufen geben sich die Betrüger als Notar, Bankangestellte oder sogar Polizeibeamter aus und drohen unter unterschiedlichen Vorwänden mit Strafzahlungen, Pfändungen oder Kontosperrungen, was wiederum durch die Zahlung eines Geldbetrages abgewendet werden könne. Oftmals werden die Angerufenen mehrmals telefonisch kontaktiert und immer wieder unter Druck gesetzt. Die geforderten Geldbeträge sollen die Angerufenen dann beispielsweise begleichen, indem sie Gutscheinkarten erwerben und die darauf vermerkten Pin-Codes telefonisch übermitteln", heißt es in einer Presseinformation vom Freitag.

In keinem der fünf Fälle, die am Donnerstag der Polizei aus Mittelsachsen sowie aus dem Erzgebirgskreis gemeldet wurden, ließen sich die Angerufenen auf den Schwindel ein. Aus gegebenem Anlass warnt die Polizei dennoch erneut vor derartigen  Betrugsmaschen! Seien Sie vorsichtig, wenn Geldforderungen am Telefon gestellt werden! Lassen Sie sich von einer vermeintlich hohen Gewinnsumme nicht blenden! Geben Sie kein Geld aus, um einen vermeintlichen Gewinn zu erhalten, zahlen Sie keine Gebühren oder wählen gebührenpflichtige Sondernummern! Geben Sie auch Ihre persönlichen Daten, wie beispielsweise Bankverbindungen, nicht am Telefon weiter! Seien Sie skeptisch bei immer wiederkehrenden Anrufen und informieren Sie die Polizei! (DA) 

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Weitere Meldungen aus dem Polizeibericht vom Freitag

Gestohlenen Radlader sichergestellt

Döbeln. Der in einem Gewerbegebiet in Großsteinbach in der Nacht zum Donnerstag gestohlene Radlader konnte aufgefunden und sichergestellt werden. Die  umgehend eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen über die Ländergrenzen hinaus führten schließlich zum schnellen Wiederauffinden der Baumaschine. Das Fahrzeug konnte durch die tschechische Polizei festgestellt werden. Es war in der Region Litvinov abgestellt. Im Zusammenwirken mit den tschechischen Kollegen werden nun die weiteren Ermittlungen geführt. 

Unterstützung für Ladendedektiv

Mittweida. Weil ein Ladendetektiv in einem Geschäft in der Schillerstraße einen mutmaßlichen Dieb beobachtete, verfolgte er den Mann und hielt ihn auf dem Parkplatz fest. Dieser wiederum wehrte sich, woraufhin es zu einer Rangelei kam. Eine Kriminalkommissarin wurde Zeugin des Geschehens, schritt ein und gab sich als Polizistin zu erkennen. Sie forderte letztlich Unterstützung an. Beamte des Polizeireviers Mittweida nahmen den mutmaßlichen Dieb (31, deutscher Staatsangehöriger), auch aufgrund eines gegen ihn vorliegenden Haftbefehls, letztlich fest. Er wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts des räuberischen Diebstahls ermittelt. In seinem Rucksack hatten die Beamten das Diebesgut aus dem Geschäft gefunden – Lebensmittel im Wert von einigen Euro. Der 20 Jahre alte Ladendetektiv war bei der Auseinandersetzung leicht verletzt worden. 

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