merken
Deutschland & Welt

16 Stunden im Schlamm gefangen

Ein Rentner musste bei Isernhagen - gefangen in einem Bach unter einer Autobahnunterführung - lange auf seine Rettung warten.

Die Feuerwehr musste den Mann aus dem Schlamm buddeln.
Die Feuerwehr musste den Mann aus dem Schlamm buddeln. © Britta Pedersen/dpa

Isernhagen. Rund 16 Stunden hat ein 79-Jähriger im Schlamm festgesteckt und erst die Feuerwehr hat den bis zum Oberkörper eingesunkenen und lebensgefährlich unterkühlten Mann befreien können. Zuvor hatte die Polizei nach eigenen Angaben vom Mittwoch mit einem Hubschrauber nach dem Vermissten gesucht, der in einem Bach unter einer Autobahnunterführung bei Isernhagen in der Region Hannover gefangen war. Der Hinweis eines Freundes führte die Polizei dann am nächsten Morgen zu dem Vermissten.

Weil die Beamten den Rentner nicht aus dem Schlamm bekamen, wurde die Feuerwehr gerufen, die den 79-Jährigen am Dienstag ein Stück ausbuddelte und mit einer Trage herauszog. Laut Polizei bestand am Mittwoch keine Lebensgefahr mehr. Wie genau der Mann im Schlamm gelandet war, blieb zunächst unklar. Zuvor hatte die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" berichtet. (dpa)

Mehr zum Thema Deutschland & Welt