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A17: Bundespolizei setzt Aufenthaltsverbot durch

Am Wochenende stellten die Beamten der Bundespolizei eine Mutter und ihr Kind auf einem Rastplatz. Sie waren trotz verbot in die Bundesrepublik eingereist.

Von Erik Geipel
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Die Bundespolizei musste eine Mutter mit Kind zurück über die Grenze begleiten.
Die Bundespolizei musste eine Mutter mit Kind zurück über die Grenze begleiten. © Archiv/Marko Förster (Symbolfoto)

Die Bundespolizei kontrollierte am Sonnabend am Rastplatz "Am Heidenholz" an der A17 einen Mercedes Kleinbus mit deutschem Kennzeichen. Die serbische Fahrerin konnte sich gegenüber den Beamten ausweisen. Die Beifahrerin und ihr Sohn konnten allerdings nur einen serbischen Ausweis und die Geburtsurkunde des Kindes vorweisen.

Die Überprüfung der Personalien ergab, dass die 49-jährige Mutter und ihr Sohn bereits in der letzten Woche durch die Bundespolizeiinspektion Berggießhübel nach Tschechien zurückgewiesen wurde. Außerdem hat die Zentrale Ausländerbehörde Bielefeld hatte in der Vergangenheit ein befristetes Einreise- und Aufenthaltsverbot bis März 2023 gegen sie und den Jungen erlassen.

Weiterhin wurden sie nach Serbien abgeschoben, letztmalig im Jahr 2021. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren ein. Die Frau und das Kind wurden erneut nach Tschechien zurückgebracht. Das erlassene Einreiseverbot hat weiterhin Bestand.