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Deutschland & Welt

Tödlicher Messerangriff in Flüchtlingsheim

Bei einer Messerstecherei in einer Asyl-Unterkunft im Münsterland ist ein Mann getötet worden, ein weiterer wurde verletzt. Der Täter wurde gefasst.

Spurensicherer stehen vor einer Unterkunft für Geflüchtete im Münsterland.
Spurensicherer stehen vor einer Unterkunft für Geflüchtete im Münsterland. © David Poggemann/Nord-West-Media/dpa

Greven. Bei einem Messerangriff in einer Unterkunft für Geflüchtete im Münsterland ist ein 35 Jahre alter Bewohner getötet worden. Zudem erlitt ein 43-Jähriger bei der Tat in Greven schwere Verletzungen, wie Staatsanwaltschaft und Polizei am Montagmorgen mitteilten. Der mutmaßliche Täter, ein 25 Jahre alter Afghane, sei geflohen und schließlich in einem angrenzenden Feld entdeckt und widerstandslos festgenommen worden. Bei der Suche nach ihm kam demnach auch ein Hubschrauber zum Einsatz.

Noch seien die Hintergründe der Tat nicht geklärt, hieß es. Die zuständige Oberstaatsanwältin erklärte: "Der mutmaßliche Täter ist im Jahr 2015 nach Deutschland eingereist, seit Januar 2018 lebt er in dieser Einrichtung. Möglicherweise stand er zum Zeitpunkt der Tat unter Alkohol- und Drogeneinfluss." Zeugenaussagen zufolge soll er kurz vor dem Angriff "Allahu Akbar" (deutsch: Gott ist groß) gerufen haben.

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Das Todesopfer stammt nach Polizeiangaben aus Aserbaidschan. Der schwerverletzte Deutsche war ebenfalls ein Bewohner der Einrichtung für Asylbewerber und Obdachlose. (dpa)

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