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Zittau

Polizei umstellt Auto: Dieb stellt sich schlafend

Eine Zittauerin hat einen Mann in ihrem VW sitzen sehen - und den Notruf verständigt. Doch als die Beamten eintrafen, blieb er einfach sitzen.

Symbolbild
Symbolbild © Axel Heimken/dpa

Beamte von Bundes- und Landespolizei haben am späten Donnerstagabend in Zittau einen Autodieb auf frischer Tat geschnappt. Eine Anwohnerin der Humboldtstraße hörte verdächtige Geräusche. Als sie nachsah, saß laut Polizei offenbar eine unbekannte Person auf dem Fahrersitz ihres VW. Sie wählte sofort den Notruf.

Eine Streife der Bundespolizei traf als Erstes am Tatort ein, parkte den Golf zu und die Beamten umstellten das Fahrzeug. "Offenbar stellte sich der Mann zunächst schlafend", so die Polizei. Eine Streife des Reviers Zittau-Oberland kam hinzu. Die Beamten forderten den Unbekannten auf, aus dem Auto zu steigen. "Da er jedoch sitzen blieb, holten sie ihn heraus und es klickten die Handschellen", berichtet die Polizei. Bei dem Mann handelte es sich um einen 41-jährigen Polen, der ihr bereits bekannt ist.

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Am Fahrzeug entdeckten die Uniformierten Beschädigungen am Tür- und Zündschloss sowie mögliches Einbruchswerkzeug. Sie ließen das Auto für eine genaue kriminaltechnische Untersuchung abschleppen. An dem Golf entstand 1.000 Schaden.

Die Beamten brachten den Tatverdächtigen auf das Revier. Die Soko Argus hat den Fall übernommen und Haftantrag gestellt. Über die weiteren strafrechtlichen Konsequenzen wird die Staatsanwaltschaft entscheiden.

Erst an den Zaun gefahren und dann abgehauen

Am Donnerstagmittag hat ein Mann mit seinem Transporter einen Zaun eines Grundstücks "An der Aue" gerammt und fuhr einfach weiter. Doch das blieb nicht unbeobachtet. So konnten Beamte des Reviers Zittau-Oberland den Unfallverursacher wenig später stellen. Dahinter steckt ein 63-jähriger Deutscher, der am Zaun einen Schaden von 400 Euro hinterließ. Auch sein Transporter blieb nicht heil. Die Beamten erstatteten Anzeige wegen des Verdachts der Unfallflucht.

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Darüber hinaus haben Beamte bei Kontrollen am Donnerstagnachmittag in Zittau zwei Männer mit Drogen erwischt. Auf der Friedensstraße hatte ein 38-Jähriger geringe Mengen an Methamphetamin und LSD bei sich. Die Beamten erstatteten Anzeige gegen den Deutschen wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Die erhielt auch ein 20-Jähriger, den die Beamten an der Theodor-Körner-Allee kontrollierten. Der Deutsche führte Utensilien mit Anhaftungen bei sich, die laut Polizei auf den Besitz von Drogen schließen ließen. Die Beamten beschlagnahmten unter anderem eine Kräutermühle und eine Dose mit Cannabisspuren. (SZ)

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