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Zittau

Polizisten retten Vögel vor dem Tod

Auf ihrer Streife haben Beamte erst einen frierenden Nymphensittich in Obercunnersdorf gefunden, an der B178 bei Zittau einen verletzten Bussard.

Der Nymphensittich ist wieder zurück beim Besitzer, der Bussard in der Wildauffangstation Ebersbach.
Der Nymphensittich ist wieder zurück beim Besitzer, der Bussard in der Wildauffangstation Ebersbach. © Polizei

Polizisten sind die vergangenen Tage als Tierretter im Revier Zittau-Oberland Einsatz gewesen. Auf einer Streifenfahrt durch Obercunnersdorf entdeckten Beamte am Dienstagnachmittag am verschneiten Straßenrand der Hinteren Dorfstraße ein grau-grünes Federkleid - und bremsten sofort. "Sie besorgten kurzerhand bei einem Anwohner einen Schuhkarton und setzten den zitternden Vogel hinein", berichtet Polizeisprecher Sebastian Ulbrich. Danach hörten sich die Uniformierten im Dorf nach dem Besitzer um - mit Erfolg. Einem Züchter wenige Häuser weiter war der Nymphensittich bei der morgendlichen Fütterung stiften gegangen. Der erleichterte Eigentümer nahm den kleinen Ausreißer wieder in Empfang.

Am frühen Donnerstagmorgen dann sahen Polizisten auf ihrer morgendlichen Streifenfahrt an der B 178 zwischen dem Gewerbegebiet Weinau und Oberseifersdorf einen verletzten Bussard am Straßenrand. Die Helfer wickelten das Tier in eine Decke und brachten es zur örtlichen Wildauffangstation nach Ebersbach. Dort nahmen sich die Mitarbeiter dem Vogel an. (SZ)

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