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Zittau

TAN verraten: Zittauer Seniorin verliert 22.000 Euro

Weil angeblich hohe Reisebüro-Kosten drohten, hat eine 71-Jährige einem vermeintlichen Bank-Mitarbeiter vertraut. Nicht der einzige Fall.

Symbolbild
Symbolbild © Karolin Krämer/dpa

Eine 71-Jährige aus Zittau ist am Mittwoch auf Trickbetrüger hereingefallen. Sie erhielt einen Anruf von einem Mann, der sich als Mitarbeiter ihrer Bank ausgab. "Er berichtete, dass ein Reisebüro demnächst hohe Geldbeträge vom Konto der Dame abbuchen werde und fragte, ob dies denn rechtens wäre", berichtet Anja Leuschner von der Polizeidirektion Görlitz über den Vorfall.

Als die Seniorin das verneinte, bot der Betrüger seine Hilfe an: Er brachte die Angerufene dazu, ihm ihre TAN zu übermitteln - um so den Vorgang zu stornieren und gleichzeitig 22.000 Euro zu überweisen.

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Das war nicht der einzige Fall in der Oberlausitz. Am Donnerstag erschien eine 46-jährige Frau bei der Polizei in Hoyerswerda und gab an, auf die Masche von Betrügern hereingefallen zu sein. "Diese überredeten sie zur Aufnahme mehrerer Kredite", teilt Anja Leuschner mit. "Dabei gaukelten sie der Frau vor, durch den Kauf von Bitcoins zur Onlinebrokerin zu avancieren." Erst als die Bank sich meldete und das Konto sperrte, realisierte sie den Betrug. Insgesamt belief sich der Schaden auf 27.000 Euro. (SZ)

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