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Polizei zeigt Polen ihre Video-Überwachung an der Grenze

Anlass war ein Besuch von Polizeigenerälen in der Polizeidirektion Görlitz. Dabei ging's auch um die künftige Zusammenarbeit.

Die Überwachungskameras an der Stadtbrücke in Görlitz sorgen für mehr Sicherheit.
Die Überwachungskameras an der Stadtbrücke in Görlitz sorgen für mehr Sicherheit. © Nikolai Schmidt

Die an der Görlitzer Altstadtbrücke installierte Video-Überwachung ist Thema eines Arbeitstreffens zwischen deutschen und polnischen Polizisten am Montag gewesen.

Das Kamerasystem ist seit Herbst 2019 im Einsatz und leistet dort und am Grenzübergang Hagenwerder einen Beitrag für die öffentliche Sicherheit sowie für die Nachverfolgung grenzüberschreitender Straftaten. Präsident Manfred Weißbach von der Polizeidirektion Görlitz präsentierte mit seinem Team der polnischen Delegation neben dem laserbeleuchteten Personenidentifizierungssystem die Hard- und Software für die Steuerung der Kameras und dessen Einsatzmöglichkeiten bei der Fahndung nach Kfz-Kennzeichen und der Identifizierung möglicher Tatverdächtiger. "Dabei diskutierten beide Seiten auch über Möglichkeiten einer beidseitigen Nutzung der Technik", heißt es in einer Mitteilung.

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Aufstellung fürs Gruppenbild: Leitender Polizeidirektor Sven Mewes, Polizeipräsident Manfred Weißbach, General Dariusz Wesolowski, Brigadegeneral Tomasz Michalski, Oberst Andrzej Barna, Erster Kriminalhauptkommissar Martin Reiner.
Aufstellung fürs Gruppenbild: Leitender Polizeidirektor Sven Mewes, Polizeipräsident Manfred Weißbach, General Dariusz Wesolowski, Brigadegeneral Tomasz Michalski, Oberst Andrzej Barna, Erster Kriminalhauptkommissar Martin Reiner. © Polizei

Ziel des Arbeitstreffens war es, die pandemiebedingt unterbrochenen Gespräche über gemeinsame Strategien zur Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität wieder aufleben zu lassen und anhand der nach eigenen Angaben sehr erfolgreichen Bekämpfungskonzepte wie der Soko Argus und der Videosicherheitstechnik auf deutscher Seite das zukünftige gemeinsame Vorgehen zu besprechen.

Der Grund: Mit der geografischen Lage hat die Polizeidirektion Görlitz ein Alleinstellungsmerkmal. Die Zusammenarbeit mit Polen und Tschechien sei daher für die erfolgreiche Arbeit von elementarer Bedeutung und werde seit vielen Jahren gepflegt, heißt es weiter. Mit der Entspannung der pandemischen Lage beiderseits der Grenzen sind nun auch wieder persönliche Treffen zwischen den Dienststellenleitungen möglich. (SZ)

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