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A17: Vierstellige Summe an Geldstrafen vollstreckt

Mehrere Personen wurden von der Polizei an der Grenze kontrolliert. Dabei kamen offene Forderungen zum Vorschein. Einige haben nun ein Problem.

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Symbolfoto
Symbolfoto © Symbolfoto: Paul Glaser

Am vergangenen Wochenende hat die Bundespolizeiinspektion Berggießhübel behördliche Geldstrafen in Höhe von 6.845 Euro für die Justizkassen vollstreckt. Es ging um zehn Personen, die bei der Einreise in das Bundesgebiet an der A17 bei Breitenau gestoppt wurden. Die Gesuchten waren von verschiedenen Staatsanwaltschaften zur Fahndung ausgeschrieben. Die Geldstrafe eines Rumänen wurde von einem Bekannten in der Nähe der luxemburgischen Grenze gezahlt. Der Rumäne durfte den Polizeigewahrsam damit verlassen.

Zwei weitere Personen aus Rumänien, 32 und 20 Jahre alt, konnten die auf sie ausgeschriebenen Geldstrafen nicht zahlen. Sie hatten auch keine zahlungsfähigen Bekannten in Deutschland. Im März dieses Jahres wurde der 32-Jährige wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort zu einer erheblichen Geldstrafe in Höhe von 2.086 Euro verurteilt. Auch auf den 20-Jährigen wartete eine vierstellige Geldstrafe. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die beiden Rumänen verhaftet. (SZ)