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Pirna

Pirna: Bundespolizei entdeckt Gruppe von Flüchtlingen

Schleuser hatten die Syrer in einem Kleintransporter nach Deutschland gebracht. Darunter war auch ein Kleinkind.

© Marko Förster

In Pirna sind elf Männer, Frauen und Kinder entdeckt worden, die als Flüchtlinge über Tschechien nach Deutschland gebracht worden waren. Polizisten der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel wurden am Freitag nach Pirna gerufen. Dort fanden sie die Gruppe, bei der es sich ersten Erkenntnissen nach um Syrer handelt. Unter ihnen war ein Kleinkind im Alter von zwei Jahren. Ein unbekannter Schleuser hatte sie in einem Kleintransporter über die Grenze nach Deutschland gebracht.

Die unerlaubt eingereisten Personen wurden zur Bundespolizei nach Berggießhübel gebracht. Dort stellten sie im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen ein Schutzersuchen. Die Gruppe wurde daraufhin in eine Erstaufnahmeeinrichtung nach Dresden gefahren. Die Bundespolizei ermittelt nun gegen die Organisatoren der Einschleusung.

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Nur wenige Stunden später stellten Bundespolizisten am Rastplatz "Am Heidenholz" an der A17 zunächst einen syrischen Staatsangehörigen in einem Reisebus fest. Der 16-Jährige verfügte nicht über erforderliche Reisedokumente für seine Einreise in die Bundesrepublik. Ein weiterer Insasse hatte sich im Reisebus versteckt. Er wurde bei der Kontrolle gefunden. Bei ihm handelt es sich ebenfalls um einen Syrer, der keine gültigen Dokumente bei sich hatte. Beide Flüchtlinge stellten ein Schutzersuchen. Der 16-Jährige wird nun vom Jugendamt Pirna betreut, der 26-Jährige kam in eine Erstaufnahmeeinrichtung nach Dresden.

Am Sonntag konnte die Bundespolizei auf der A17 eine weitere Schleusung unterbinden. Am Rastplatz "Am Heidenholz" wurde ein VW mit norwegischer Zulassung gestoppt, in dem Wagen befanden sich neben dem Fahrer und dem Beifahrer vier syrische Staatsangehörige. Zwei der Geschleusten stellten Asylgesuche. Gegen den Fahrer und den Beifahrer läuft nun ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern. (SZ)

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