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Bundespolizei kassiert Geldstrafen

Die Fahnder haben auf der A17 mehrere ausländische Kriminelle gestellt. Die meisten entgingen einer Haftstrafe.

© Danilo Dittrich

Am vergangenen Wochenende haben Beamte der Bundespolizei bei Fahndungskontrollen auf der A17 mehrere Personen gestellt, welche mit einem Haftbefehl gesucht wurden. Am Sonnabendmorgen kontrollierten die Bundespolizisten gegen 2.30 Uhr einen in Richtung Prag fahren Pkw. Dabei stellte sich heraus, dass der rumänische Fahrer (21) wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis zu einer Geldstrafe verurteilt worden war, diese aber bisher nicht bezahlt hatte. Nachdem er die noch offene Geldstrafe von 300 Euro) bezahlt und den Beamten eine gültige Fahrerlaubnis vorgezeigt hatte, konnte der 21-Jährige seine Fahrt fortsetzen.

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Kurz darauf stellte sich bei der Kontrolle eines 31-jährigen Bulgaren heraus, dass dieser wegen Erschleichens von Leistungen verurteilt worden war. Auch er musste noch eine offene Geldstrafe (200 Euro) begleichen, um einen Aufenthalt im Gefängnis zu vermeiden. Kurz vor Mitternacht kontrollierten die Einsatzkräfte der Bundespolizei die Insassen eines in Richtung Dresden fahrenden Pkw. Bei dem Fahrer, einem 31-jährigen Rumänen, stellte sich heraus, dass dieser wegen Trunkenheit im Verkehr zu einer Geldstrafe verurteilt worden war. Um eine 50-tägige Ersatzfreiheitsstrafe im Gefängnis zu vermeiden, bezahlte der 31-Jährige die noch offene Geldstrafe von 1.000 Euro direkt vor Ort.

Wegen Urkundenfälschung war ein 36-jähriger Bulgare verurteilt worden, den die Beamten am Sonntagmorgen kontrollierten. Auch ihm drohte eine 50-tägige Ersatzfreiheitsstrafe im Gefängnis, welche er durch die Zahlung der noch offenen Geldstrafe von 1.500 Euro abwenden konnten.

Für 89 Tage muss allerdings ein 44-jähriger Bulgare ins Gefängnis, den die Bundespolizisten am Sonntagabend überprüften. Der Mann war im Januar 2019 rechtskräftig wegen eines Vergehens gegen das Gewaltschutzgesetz verurteilt worden. (SZ+)

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