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Bundespolizei schnappt Sexualstraftäter

Bei einer Routinekontrolle ging den Beamten der Bundespolizei ein gesuchter 33-Jähriger ins Netz.

Bei einer Kontrolle ging den Bundespolizisten der Mann ins Netz.
Bei einer Kontrolle ging den Bundespolizisten der Mann ins Netz. © Symbolfoto: dpa

Die nächtliche Kontrolle auf der A17 endete für einen 33-jährigen Bulgaren in Handschellen. Die Bundespolizei kontrollierte den Mann Dienstagnacht auf der A17 bei Breitenau. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellte sich heraus, dass der jetzt 33-Jährige zur Verhaftung im polizeilichen Fahndungssystem ausgeschrieben war.

Das Landgericht Berlin verurteilte den Gesuchten zu einer einjährigen Freiheitsstrafe, wegen des sexuellen Übergriffs, sexueller Nötigung, Vergewaltigung. Das Urteil war noch nicht rechtskräftig und es wurde eine Berufungshauptverhandlung anberaumt. Zu der Gerichtsverhandlung im Mai 2020 am Landgericht Berlin blieb der Angeklagte ohne Gründe fern. Er ignorierte das behördliche Schreiben der Justiz und tauchte im Anschluss unter.

Der Haftbefehl des Landgerichts Berlin wurde durchgesetzt und die Beamten
der Bundespolizei brachten den Mann in die Justizvollzugsanstalt nach Dresden zu. Somit ist sichergestellt, dass der Bulgare sich nicht dem Verfahren am Landgericht Berlin entziehen wird.

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