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Zittau

Nervös, ungehalten - und Cannabis dabei

Die Bundespolizei hat einen Hamburger im Zittauer Grenzgebiet kontrolliert und ist fündig geworden. Zudem beobachteten Beamte zwei verdächtige Fahrzeuge.

In Alufolie eingewickelt waren die Cannabisblüten, die ein Hamburger dabei hatte.
In Alufolie eingewickelt waren die Cannabisblüten, die ein Hamburger dabei hatte. © Bundespolizei

Ein 20-jähriger Deutscher aus Hamburg muss sich nun wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten, nachdem die Bundespolizei ihn am Sonntag mit seinem Auto im Zittauer Grenzgebiet stoppte. "Der Fahrer reagierte sehr nervös und etwas ungehalten auf die Kontrolle - vor allem als die Polizisten den Kofferraum inspizierten", teilt Sprecher Alfred Klaner mit. 

Dort fanden sie in einer Umhängetasche in Alufolie eingewickelte Cannabisblüten. Unter dem Beifahrersitz lag ein Grinder mit Cannabisanhaftungen. Die Blüten hatten ein Bruttogewicht von 5,2 Gramm. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von umgerechnet etwa 0,14 Promille. Der Drogenschnelltest verlief negativ. "Der Fahrer befindet sich noch in der Führerscheinprobezeit", berichtet Alfred Klaner. "Ausfallerscheinungen wurden keine festgestellt."

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Bereits am vergangenen Wochenende beobachteten Bundes- und Landespolizisten der Gemeinsamen Einsatzgruppe Oberlausitz im Stadtgebiet zwei verdächtige polnische Fahrzeuge. In der Nacht zum Samstag war ein aus Polen kommender Mercedes Benz in Zittau unterwegs, an dem sich laut dem Sprecher die nachgemachten Nummernschilder eines VW Tiguan befanden. "Noch bevor der Wagen gestoppt und die Insassen kontrolliert werden konnten, war das Fahrzeug wieder nach Polen ausgereist."

In der Nacht darauf war ein Renault Clio mit polnischen Kennzeichen eingereist und auf dem Radweg in Richtung Chopinstraße gefahren. "Die Beamten entdeckten den äußerst verschmutzten Wagen im Uferweg parkend", so Klaner. Personen befanden sich nicht vor Ort. "Eine Überprüfung ergab, dass das Fahrzeug nicht versichert ist."

Die Beamten stellten die Nummernschilder sicher. Einige Stunden später befand sich der Clio nicht mehr vor Ort. "Vermutlich wurde er wieder nach Polen bewegt", meint der Sprecher. Die Landespolizei ermittelt wegen dem Verstoß gegen das Ausländerpflichtversicherungsgesetz. (SZ)

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