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Winterflaute: Zahlen bei Montagsdemos brechen ein

In den Landkreisen Bautzen und Görlitz sind vorige Woche noch über 2.000 Menschen auf der Straße gewesen. Jetzt in einigen Städten kein einziger mehr.

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Bild einer Montagsdemo vor dem Zittauer Rathaus.
Bild einer Montagsdemo vor dem Zittauer Rathaus. © Rafael Sampedro (Archiv)

Die Montagsdemos gegen aktuelle politische Entscheidungen in den Landkreisen Görlitz und Bautzen haben innerhalb einer Woche enorm an Zulauf verloren. Das geht aus den Zahlen der Polizei hervor. Kamen vor einer Woche noch über 2.000 Teilnehmer zusammen, hat sie dieses Mal nur etwa 370 registriert. "Wir gehen davon aus, dass es der Witterung geschuldet ist", teilt Sprecher Martin Laue mit Blick auf Sturmböen, Regen und Eisglätte mit. Die Witterungsverhältnisse führten zu Unfällen, Bus- und Unterrichtsausfällen.

Die meisten Teilnehmer an den Montagsdemos entlang der Neiße waren in Zittau (198) anzutreffen - das damit in Ostsachsen Bautzen (39) von der Spitze drängte -, gefolgt von Görlitz (80), Ebersbach (15) und Herrnhut (15), Löbau (12) sowie Neugersdorf (5). Keine Menschen versammelten sich erstmals seit Langem in Rothenburg und Niesky. Die Polizei erstattete für ihren Beritt in sechs Fällen Strafanzeige gegen Unbekannt, wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz. (SZ)