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Zittau

"Fuck Corona": Graffiti-Ärger in Oybin

Unbekannte haben an verschiedenen Stellen der Gemeinde teilweise verfassungsfeindliche Aussagen gesprüht. Vandalismus gab's auch in Zittau.

Diese Meerjungfrau haben Unbekannte am Zittauer Stadtring beschädigt.
Diese Meerjungfrau haben Unbekannte am Zittauer Stadtring beschädigt. © Polizei

Sprayer haben am Donnerstag zwischen 4.30 und 6 Uhr in Oybin mehrere und zum Teil verfassungsfeindliche Schmierereien hinterlassen. Dazu gehören neben Hakenkreuzen, SS und ACAB auch "Fuck Corona", "Heil Hitler" sowie "Merkel töten", wie die Polizei berichtet. Auf der Jonsdorfer Straße hinterließen sie drei Graffiti in einer Größe von etwa 2,20 mal 1,40 Metern. Am Wanderparkplatz "Stern" schmierten die Kriminellen viele weitere Schriftzüge an Wegweiser und eine Schutzhütte.

Ein Waldarbeiter bemerkte die Graffiti und informierte die Polizei, weswegen der Tatzeitraum begrenzt werden konnte. Der Sachschaden belief sich nach ersten Schätzungen auf rund 5.000 Euro. Eine Streife des Reviers Zittau-Oberland erstattete Anzeige wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung und Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Die Ermittlungen übernahm das Dezernat Staatsschutz.

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Bereits zwischen Mittwoch und Donnerstag haben Unbekannte eine Holzfigur an einem Gehweg am Innenring der Theodor-Körner-Allee in Zittau beschädigt. "Die Täter brachen an der Meerjungfrau ein Stück Holz ab", teilt die Polizei mit. Die Schadenshöhe bezifferte der Geschädigte auf rund 1.000 Euro. Der Kriminaldienst nahm die Ermittlungen auf und sucht Zeugen. Hinweise nimmt das Revier Zittau-Oberland unter 03583 620 entgegen.

Die Bundespolizei kontrollierte am Mittwochmittag einen 36- jährigen Ukrainer am Rastplatz "Löbauer Wasser", den die Staatsanwaltschaft Saarbrücken wegen Trunkenheit im Verkehr per Haftbefehl suchte. Er war als Beifahrer eines ukrainischen Kleintransporters unterwegs. Da der 36-Jährige die fällige Geldstrafe inklusive Kosten in Höhe von 2039,61 Euro vor Ort bezahlen konnte, durfte er seine Reise als freier Mann fortsetzen. (SZ)

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