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Zittau

Grenzkontrolle endet im Gefängnis

Die Polizei hat wieder die Einhaltung der Corona-Regeln kontrolliert. In Löbau-Zittau gab's nur wenige Vorfälle.

Bundespolizisten kontrollieren den aus Tschechien einreisenden Verkehr in Neugersdorf.
Bundespolizisten kontrollieren den aus Tschechien einreisenden Verkehr in Neugersdorf. © Matthias Weber (Archiv)

Für einen 31-jährigen Rumänen ist eine Kontrolle am Grenzübergang Neugersdorf-Jirikov mit einem Aufenthalt im Gefängnis zu Ende gegangen. Gegen ihn lag ein Haftbefehl vor. Wegen mehrfacher Leistungserschleichung hatte ihn ein Gericht im Januar zu einer Geldstrafe verurteilt. Da er die 854 Euro inklusive Gebühren nicht zahlen konnte, muss er eine 70-tägige Restersatzfreiheitsstrafe in der JVA Görlitz verbüßen.

Bereits am Montagvormittag erwischten Beamte am Grenzübergang in Seifhennersdorf einen Mann und eine Frau, die laut Polizei offenbar unerlaubt mit ihrem Auto in Tschechien waren. Nach eigenen Angaben kauften die 32-Jährige und ihr 35-jähriger Begleiter im Nachbarland Zigaretten. Die beiden Deutschen erhielten entsprechende Anzeigen. Die Beamten informierten das Gesundheitsamt.

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Über 50 Polizisten führten Montag Corona-Kontrollen durch. Die Uniformierten ahndeten zwölf Verstöße, erteilten zudem knapp zehn Platzverweise. Allein fast 30 Polizisten der Reviere Zittau-Oberland und Bautzen sowie der Bereitschaftspolizei standen an Straßen, vorrangig an der tschechischen Grenze. Die Einsatzkräfte kontrollierten 34 Fahrzeuge mit über 40 Insassen. Bis auf eine Person führten alle Kontrollierten die erforderlichen Dokumente sowie aktuelle Corona-Negativ-Tests mit sich. Die Einreise ohne Testergebnis zog eine Ordnungswidrigkeitenanzeige nach sich.

Ohne Verstöße verlief am Montagabend auf dem Markt in Zittau eine angezeigte Versammlung statt. Zehn Teilnehmer trafen sich als "Freunde von Pegida". (SZ)

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