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Zittau

Zittaus Ring-Spaziergang fällt erstmals aus

Zumindest hat die Polizei niemanden angetroffen. Dafür gab's zwei andere Demos. Auch in Neugersdorf standen wieder Kritiker der Corona-Maßnahmen.

Seit Monaten sind Spaziergänger jeden Montagabend um den Zittauer Stadtring gelaufen - hier ein Bild vom Mai.
Seit Monaten sind Spaziergänger jeden Montagabend um den Zittauer Stadtring gelaufen - hier ein Bild vom Mai. © Matthias Weber/photoweber.de

Das erste Mal seit Monaten sind am Montagabend keine Ring-Spaziergänger in Zittau unterwegs gewesen. Das zumindest teilt Kai Siebenäuger von der Polizeidirektion Görlitz mit. Schon in den vergangenen Wochen nahm die Teilnehmerzahl stetig ab, die damit ein Zeichen gegen die Corona-Maßnahmen setzen wollten. Vorigen Montagabend zählten die Polizisten noch 55 Personen, die auf dem Fußweg entgegen der Fahrtrichtung liefen. Vor 14 Tagen kamen 85 Menschen zusammen, vor drei Wochen gar 185.

Während dem gab's wieder eine Demo der Pegida-Freunde auf dem Zittauer Marktplatz, ebenso gab's die wöchentliche Versammlung an der Blumenuhr. An beiden Veranstaltungen nahmen 45 Personen teil. Sie hielten sich laut Kai Siebenäuger an die Beschränkungen der Versammlungsbehörde.

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An der Hauptstraße in Neugersdorf standen diesen Montagabend 30 Kritiker der Corona-Maßnahmen - damit zehn weniger als vor einer Woche. Mit dabei: Drei Reichskriegs- und zwei Oberlausitzfahnen sowie eine Sachsenflagge. Auf einem Plakat stand "Erpressung der Grundrechte nur für Geimpfte". Die Beamten fertigten eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz.

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