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Zittau

Protestler fordern: "Stoppt Experimente"

Zwischen 200 und 300 Teilnehmer haben die vergangenen zwei Sonntage an der B96 von Zittau bis Oppach demonstriert. Tendenzen sind nicht erkennbar.

Genau ein Jahr ist dieses Bild alt: Proteste gegen die Corona-Maßnahmen an der B96 beim Goldenen Löwen in Ebersbach.
Genau ein Jahr ist dieses Bild alt: Proteste gegen die Corona-Maßnahmen an der B96 beim Goldenen Löwen in Ebersbach. © Matthias Weber/photoweber.de

Der "Stille Protest" an der B96 geht unbeirrt der aktuellen Corona-Lage weiter. Eine Tendenz ist bei den Teilnehmerzahlen nicht zu erkennen: Nachdem vor drei Wochen erstmals seit Februar wieder weniger als 200 von Zittau bis Oppach gestanden haben, stieg die Zahl vor zwei Wochen auf 298, um vergangenen Sonntag wieder auf 256 zu fallen. Das geht zumindest aus den Berichten der Polizei hervor.

Beim bisherigen Juli-Höchststand hat auch wieder Oppach (115) den Hotspot ausgemacht. An zweiter Stelle landete Eibau (64), auf dem dritten Rang rangierte Ebersbach (42). Dahinter folgten Oderwitz (30), Zittau (22), Mittelherwigsdorf (13), Neusalza-Spremberg (9) und Friedersdorf (3).

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Im gesamten Revierbereich Bautzen zählten die Polizisten am 11. Juli ähnlich viele "stille Protestler" wie zuvor: 111. Auch in Hoyerswerda trafen die Beamten erstmals seit Wochen wieder Teilnehmer an: 6. Am vergangenen Sonntag lagen diese Zahlen bei 86 und 7. Die Demo an der Dresdner Straße in Zittau zum Thema "Wahrung unserer Grundrechte" war als einzige angemeldet. Dort tauchte einer vor zwei Wochen im Narren-Kostüm auf.

Ob Deutschland, Deutsches Reich, Sachsen, Oberlausitz, Amerika, Regenbogen oder Fantasie: Die Beamten zählten am 11. Juli insgesamt über 90 Flaggen. "Alle ohne strafrechtliche Relevanz", so Polizeisprecher Sebastian Ulbrich. In Eibau war auf Plakaten zu lesen: "Hände weg von unseren Kindern" und "Nein zur Impfpflicht" sowie "Keine Experimente". Für den vergangenen Sonntag liegen hingegen keine solch detaillierten Auswertungen vor. Zwischenfälle gab's bisher keine diesen Monat, dafür wieder Anzeigen wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz.

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