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Corona: Wieder B96-Proteste in Oppach

Die Polizei musste dieses Mal im Ort auch eine Party auflösen. Genauso in Eckartsberg. In Zittau wurden sogar Schilder zur Maskenpflicht zerstört.

Oppach gilt als Schwerpunkt der B96-Proteste.
Oppach gilt als Schwerpunkt der B96-Proteste. © Rafael Sampedro

Oppach ist auch dieses Mal der Schwerpunkt der Corona-Proteste entlang der B96 gewesen. Jeden Sonntagvormittag wiederholt sich die unangemeldete Demonstration, jeden Sonntagvormittag muss die Polizei einschreiten. Nur haben dieses Mal weniger Menschen an der Straße gestanden. So versammelten sich am Sonntagvormittag nur noch 80 Menschen in der Gemeinde. So viel zählten zumindest die Beamten. Den Sonntag zuvor lag die Zahl noch bei 200 Demonstranten.

Die Einsatzkräfte mussten die Teilnehmer aber wiederholt auf die bestehenden Corona--Regeln und deren Einhaltung hinweisen, gegen die andererseits protestiert wird. So hielten sich acht Personen nicht an die Vorgaben, trugen keine Mund-Nasen-Bedeckung, hielten Abstände nicht ein oder waren weiter als 15 Kilometer von ihrer Meldeanschrift entfernt. "Die Beamten verwiesen die Personen des Platzes und schrieben entsprechende Bußgeldanzeigen", teilt die Polizei mit.

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Die musste im Ortsteil Eichen bereits am Freitagabend eine Party auflösen. Vier Männer und zwei Frauen feierten in den frühen Nachtstunden. Am Sonntag um 1.45 Uhr musste die Polizei bei einer Party in Eckartsberg einschreiten. In beiden Fällen erhielten die Personen Platzverweise und Anzeigen wegen des Verstoßes gegen die Corona-Schutz-Verordnung.

Zwischen Sonnabend- und Sonntagvormittag haben Unbekannte vier Hinweisschilder zur Maskenpflicht am Markt in Zittau zerstört. Die Täter verursachten dadurch einen Sachschaden von etwa 100 Euro. Der Kriminaldienst ermittelt wegen des Verdachts der gemeinschädlichen Sachbeschädigung.

In der Nacht zum Montag endete die Fahrt für zwei Männer an der Dr.-Brinitzer-Straße in Zittau. Sie waren laut Polizei offenbar ohne triftigen Grund mit VW Passat unterwegs. Neben dem Verstoß gegen die Corona-Schutzverordnung erstatteten die Beamten eine Anzeige, weil das Auto unzulässigerweise tiefergelegt ist. Dadurch war die Betriebserlaubnis erloschen.

Insgesamt ahndeten die Beamten in beiden Landkreisen 147 Verstöße und erteilten 38 Platzverweisungen. Die Polizei appelliert an die Menschen, sich an die Ausgangsbeschränkungen und Regeln zu halten, auch wenn dies eine Herausforderung darstellt. "Sie dienen dem Schutze der Gesundheit aller." Verstöße werden mit empfindlichen Geldstrafen geahndet. (SZ)

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