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Löbau

Tankdieb fährt zu schnell und unter Drogen

Die Bundespolizei hat in Seifhennersdorf einen Tschechen gestoppt, gegen den nun vierfach ermittelt wird. Es ist nicht der einzige Fall in der Stadt gewesen.

Der aufgebrochene Tankdeckel.
Der aufgebrochene Tankdeckel. © Bundespolizei

Beamte der Gemeinsamen Einsatzgruppe haben in der Nacht zum Sonnabend einen Tankdieb in Seifhennersdorf gestoppt, der zuvor in seinem Opel Omega mit überhöhter Geschwindigkeit den Kreisverkehr in der Rumburger Straße entlang fuhr.

Wie sich herausstellte, stand der Tscheche unter Einfluss von Amphetaminen. Am Auto befanden sich Nummernschilder eines Citroën Jumper, dessen Halter in Seifhennersdorf wohnt. "Das Auto fanden die Beamten ohne Kennzeichen, dafür mit aufgebrochenem Tankdeckel vor", berichtet Alfred Klaner von der Bundespolizei. Im Opel hingegen fanden sie eine Benzinpumpe und die eigentlich zum Fahrzeug gehörenden tschechischen Nummernschilder. "Somit steht der Fahrer im Verdacht, den Tankverschluss aufgebrochen und Kraftstoff sowie Kennzeichen gestohlen zu haben", so der Bundespolizei-Sprecher. Außerdem ist der Opel Omega nicht versichert.

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Der 31-Jährige muss sich nun wegen besonders schwerem Diebstahl, wegen Kennzeichenmissbrauch, wegen dem Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz und wegen der Fahrt unter berauschenden Mitteln verantworten. Das Ermittlungsverfahren wird bei der Landespolizei geführt.

Am Sonnabend gegen 2 Uhr dann kontrollierten die Polizisten einen alkoholisierten Autofahrer in Seifhennersdorf. Der Test ergab bei dem 39-jährigen Fahrer eines Skoda Fabia umgerechnet 1,2 Promille. "Der Tscheche hatte gerade den Wagen eingeparkt und die Beamten gar nicht gehört ,weil er laut Musik hörte", erzählt Alfred Klaner. Er muss sich nun wegen seiner Alkoholfahrt verantworten. Die Landespolizei hat die Ermittlungen übernommen und eine Blutentnahme durchführen lassen.

In der Nacht zum Montag wollten die Beamten in Seifhennersdorf ein Auto stoppen, das mit Diebstählen im Grenzgebiet verwickelt sein soll. Gegen Mitternacht war der Fahrer auf der Zollstraße in Richtung Tschechien unterwegs und sollte dort angehalten werden. Doch der dachte gar nicht daran und flüchtete. "Hierbei überfuhr er einen Nagelgurt, und weiter über die Grenze nach Varnsdorf", berichtet der Bundespolizei-Sprecher.

Mit eingeschaltetem Blaulicht verfolgten die Fahnder das Fahrzeug. Sie fanden den Wagen in der ul. Mestanska verlassen vor. "Vom Fahrer fehlte jede Spur." Die tschechische Halterin ist bereits wegen Diebstahlshandlungen polizeilich bekannt. Das Fahrzeug übernahmen die Kollegen aus Tschechien. "Zu ihm können aus Ermittlungsgründen noch keine näheren Angaben gemacht werden", erklärt Alfred Klaner. Verletzt wurde niemand.

Dieses verbotene Messer haben Beamte sichergestellt.
Dieses verbotene Messer haben Beamte sichergestellt. © Bundespolizei

Und in Zittau kontrollierten Bundespolizisten am Sonnabend in der Friedensstraße einen Fußgänger, in dessen Rucksack ein verbotenes Einhandmesser lag. Die Beamten stellten es sicher und schrieben eine Anzeige gegen den 24-jährigen Tschechen. (SZ)

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