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Fast zwei Dutzend illegal Eingereiste auf A17

Bundespolizei und Zoll decken an einem Tag drei Schleusungen auf. Die aufgegriffenen Personen hoffen nun auf Asyl. Gegen die Schleuser wird ermittelt.

© Symbolbild: Steffen Unger

Die Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel haben am Dienstag mehrere Schleusungen aufgedeckt. Gegen 8 Uhr kontrollierten sie auf der A17 einen Pkw Mitsubishi, nachdem dieser aus der Tschechischen Republik eingereist war. Im Fahrzeug befanden sich neben dem 27-jährigen syrischen Fahrer neun weitere syrische Staatsangehörige. Die acht Männer im Alter von 18 bis 46 Jahren und ein zwölfjähriger Junge waren illegal eingereist und  konnten keine Dokumente für einen Aufenthalt in Deutschland vorweisen.

Nur eine Stunde später entdeckten Einsatzkräfte der Bundeszollverwaltung bei einer Kontrolle auf dem Rastplatz "Am Heidenholz" mehrere Personen im Frachtraum eines Lkws. Dabei handelte es sich um sechs unerlaubt eingereiste Personen mit afghanischer Staatsangehörigkeit im Alter von 18 bis 27 Jahre. Die Personen lagen auf der Ladung im Laderaum und verfügten über keine aufenthaltslegitimierenden Dokumente.

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Am Nachmittag wurde die Bundespolizei erneut bei einer Überprüfung auf der A17 fündig. Gegen 15 Uhr stoppte sie einen Pkw Toyota, der aus Tschechien eingereist war. Fahrer war  ein 18-jähriger syrischer Staatsangehöriger mit gültigen Aufenthaltsstatus in Deutschland. Weiterhin befanden sich im Fahrzeug drei ägyptische und fünf syrische Staatsangehörige, welche keine Dokumente für einen Aufenthalt in Deutschland besaßen.

Die geschleusten Personen aus den drei Schleusungen wurden im weiteren Verlauf der polizeilichen Sachbearbeitung an die zuständige Ausländerbehörde weitergeleitet, nachdem sie ein Schutzersuchen gestellt hatten.

Gegen die drei Fahrer wird jetzt wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern ermittelt. Zudem richten sich die weiteren Ermittlungen in diesen Sachverhalten insbesondere gegen die Hintermänner und Organisatoren der Schleusungen. (SZ)

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