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Dresdner Retter mit Waffe bedroht

Eigentlich wollten die Sanitäter einem 44-Jährigen helfen. Doch der reagierte anders als erwartet.

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Der Rettungsdienst rückte aus und musste sich dann selbst in Sicherheit bringen.
Der Rettungsdienst rückte aus und musste sich dann selbst in Sicherheit bringen. © SZ-Archiv/dpa/Nicolas Armer


Dresden. Im Stadtteil Leuben hat am Montagabend ein Mann den Rettungsdienst bedroht. Er selbst hatte zuvor mehrfach bei den Helfern angerufen. Als sie bei ihm eintrafen und sich um den 44-Jährigen kümmern wollten, fühlte dieser sich falsch behandelt. Daraufhin bedrohte er die Retter mit einer Waffe. Sie flohen ins Freie und riefen die Polizei.

Der Mann folgte ihnen offenbar. Die Polizei griff ihn später unbewaffnet außerhalb seiner Wohnung auf. In seinem Zuhause fanden die Beamten die Waffe. Es handelte sich um eine Softairpistole, die mit Gaskartuschen und Gummigeschossen funktioniert. Dieses Zubehör fand die Polizei auch in der Wohnung des 44-Jährigen.

Der Mann war betrunken. 1,8 Promille ergab die Messung. Er muss sich nun wegen Bedrohung verantworten. (SZ/csp)

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