merken
PLUS Zittau

Drogenfund: Schon wieder Seifhennersdorf

Polizisten haben erneut eine Wohnung in der Stadt durchsucht. Den Gesuchten fanden sie nicht, dafür stehen nun zwei andere im Verdacht.

Ein Spezialeinsatzkommando der Polizei stürmte dieses Haus vor rund zwei Wochen in Seifhennersdorf.
Ein Spezialeinsatzkommando der Polizei stürmte dieses Haus vor rund zwei Wochen in Seifhennersdorf. © xcitepress

Ermittler des Zittauer und Bautzener Kriminaldienstes haben am Mittwochmorgen Wohnungen in Malschwitz und Seifhennersdorf durchsucht - wegen Drogenhandels. Den 59-jährigen Holländer trafen sie nicht an. In dem Gebäude in Seifhennersdorf dafür auf die Hausbesitzerin und ihren 37-jährigen Partner. In der Wohnung der 29-Jährigen fanden die Ermittler circa 450 Gramm Cannabis und Anhaltspunkte, die auf einen Handel mit Betäubungsmitteln hindeuteten, wie die Polizei mitteilt. Darüber hinaus entdeckten die Ermittler ein Fahrrad und zwei Ausweise. Diese konnten sie Diebstählen aus den Jahren 2017 und 2018 zuordnen.

Die beiden angetroffenen Deutschen stehen nun auch im Verdacht illegale Betäubungsmittel angebaut und damit Handel betrieben zu haben. Das Kommissariat für Rauschgiftkriminalität der Kriminalpolizeiinspektion übernahm die Ermittlungen.

Anzeige
Hier wird die Zukunft entwickelt
Hier wird die Zukunft entwickelt

Spitzenforschung und Lehre auf hohem Niveau gibt es auch außerhalb von Großstädten und Ballungszentrum: nämlich an der Hochschule Zittau/Görlitz.

Erst vor rund zwei Wochen stürmte die Polizei in Seifhennersdorf ein Haus zweier Tschechen, fanden Drogen, Waffen und Munition. Sie sitzen inzwischen in Untersuchungshaft. Nach Angaben der Polizei besteht zwischen dem Fall von vor zwei Wochen und dem aktuellen Drogenfund kein Zusammenhang.

Mehr Nachrichten aus Löbau und Umland lesen Sie hier.

Mehr Nachrichten aus Zittau und Umland lesen Sie hier.

Sie wollen schon früh wissen, was gerade zwischen Oppach und Ostritz, Zittauer Gebirge und A4 passiert? Dann abonnieren Sie unseren Newsletter "Löbau-Zittau kompakt".

Wer uns auf Social Media folgen will:

Mehr zum Thema Zittau