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Zittau

In Schlangenlinien über die Grenze

Die Polizei hat auf der Friedensstraße in Zittau einen betrunkenen Radfahrer gestoppt. Und auf der B178 zwei Männer, die sich zu lange in Deutschland aufhielten.

Symbolbild
Symbolbild © Rafael Sampedro

In Schlangenlinien ist am Sonnabendabend ein betrunkener Tscheche von Polen kommend nach Deutschland geradelt, weswegen die Fahrt für ihn auf der Friedensstraße in Zittau endete. Polizisten stoppten den 44-Jährigen und stellten bei ihm starken Alkoholgeruch fest. Der durchgeführte Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,28 Promille. Die weiteren Ermittlungen hat die Landespolizei Zittau übernommen.

Am Montag dann nahmen Bundespolizisten auf der B178n bei Zittau zwei 26 und 33 Jahre alte Moldauer in Gewahrsam, da diese ihre zulässigen Aufenthaltsfristen überschritten hatten. Sie saßen in einem Kleintransporter, der kurz nach 0 Uhr in Richtung Polen unterwegs war.

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Der 33 Jahre Moldauer wies sich mit seinem gültigen Reisepass aus, in dem sich ein polnisches Visum befand. "Dieses war allerdings seit sechs Tagen abgelaufen und er durfte sich somit nicht mehr im Schengengebiet aufhalten", so die Bundespolizei. Beim Blick in den Pass des 26-Jährigen stellten die Beamten fest, dass dieser bereits Anfang Januar 2021 eingereist war und sich somit seit 102 Tagen zu lange aufhielt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen übernahm die Ausländerbehörde Görlitz die beiden. (SZ)

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