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Zittau

Fleischerei-Dieb wird geschnappt

Ein Pole hat Fleisch im Wert von 1.500 Euro stehlen wollen. Doch die Mitarbeiter kamen ihm dazwischen. Nicht der einzige Fall für die Polizei in Löbau-Zittau.

Symbolbild
Symbolbild © Jan Woitas/dpa

Polizisten haben am Mittwochmorgen einen mutmaßlichen Einbrecher auf frischer Tat ertappt, der gerade in einer Fleischerei in Zittau Beute machen wollte. Mitarbeiter riefen diese, nachdem sie auf Arbeit gekommen waren und dabei eine flüchtende Person sahen. Vor der Laderampe erblickten sie einen VW Passat mit polnischen Kennzeichen, in dem sich bereits mehrere Kisten mit Fleisch im Wert von rund 1.500 Euro stapelten.

Wenige Minuten später traf eine Streife des örtlichen Reviers auf den mutmaßlichen Täter und nahm ihn vorläufig fest. "Nach Zeugenaussagen hatte der 31-jährige Pole womöglich noch einen Komplizen", berichtet die Polizei. Ein Staatsanwalt wird noch an diesem Mittwoch über das weitere Verfahren entscheiden. Am Tatort kam ein Kriminaltechniker zum Einsatz und sicherte Spuren. Die Soko Argus übernahm die weiteren Ermittlungen, insbesondere zu einem möglichen zweiten Tatverdächtigen.

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Bereits in der Nacht zu Dienstag haben Unbekannte auf einem Schulgelände in Ostritz ihr Unwesen getrieben. Die Einbrecher drangen gewaltsam in zwei Nebengebäude ein, wobei sie Schaden in Höhe von rund 100 Euro verursachten. "Gestohlen haben sie dabei offenbar nichts", so die Polizei. Der Revierkriminaldienst in Zittau übernahm die weiteren Ermittlungen.

Am Bahndamm an der Brückenstraße in Zittau fanden Bundespolizisten am Dienstag eine rote Tasche, die sich direkt an den Gleisen befand. Darin lag eine kompakte Musikanlage von Panasonic und ein Hebelwerkzeug. "Da die Beamten eine Straftat nicht ausschließen konnten, stellten sie beide Sachen sicher", teilt die Bundespolizei mit. Bei der weiteren Suche am Bahndamm fanden die Beamten noch einen aufgebrochenen Tresor. Ob der ebenfalls aus einer Straftat stammt, wird gegenwärtig durch die Landespolizei ermittelt.

© Bundespolizei

Durch die Zahlung von 488,50 Euro konnte ein 32-jähriger Serbe am Dienstag eine 13-tägige Haftstrafe abwenden. Bundespolizisten kontrollierten ihn als Fahrer eines deutschen Kleintransporters in Oberseifersdorf. Bei der Überprüfung stellten sie fest, dass die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth den Mann wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort verurteilte. Nach Zahlung der Geldstrafe konnte er seine Fahrt fortsetzen. (SZ)

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