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Kräftemessen in Zittau: Raserei endet mit Schlägerei

Die Fahrer eines Ford, Mercedes und VW haben sich gegenseitig überholt und ausgebremst - bis zwei persönlich aufeinander losgingen.

Symbolbild
Symbolbild © Claudia Hübschmann

Ein Kräftemessen haben sich in der Nacht zum Freitag drei Fahrer in Zittau geliefert - erst mit ihren Autos, später zwei davon auch persönlich.

An der Friedensstraße beobachtete gegen 23.45 Uhr zunächst eine zivile Streife der Polizei, wie ein Ford, ein Mercedes und ein VW mit hohem Tempo aus Polen kommend hintereinander einreisten. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf. Dabei sahen sie, wie sich die Autos auf der Dresdner Straße dann gegenseitig überholten und ausbremsten. Schließlich hielten alle auf der Tongasse an und die Fahrer stiegen aus ihren Wagen.

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Zwischen dem 19-Jährigen im VW und dem 24-Jährigen im Ford begann eine Rangelei. Schließlich schlug der Jüngere dem Älteren nach Angaben von Polizeisprecher Sebastian Ulbrich so mit der Faust ins Gesicht, dass dieser stürzte und dabei leichte Verletzungen davontrug. Die Beamten griffen ein und konnten so Schlimmeres verhindern. Der 19-jährige Mercedes-Fahrer war bei der Aktion unbeteiligt.

Ein Drogentest bei dem Verletzten schlug auf Amphetamine an. Die Polizisten untersagten ihm die Weiterfahrt, veranlassten eine Blutentnahme und fertigten entsprechende Anzeigen. Ein 19-jähriger Insasse im VW war hingegen mit einem Teleskopschlagstock unterwegs. Diesen zogen die Beamten ein und erstatteten ebenfalls Anzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz. "Was der Grund für die Fahrmanöver und Schlägerei gewesen ist, werden die Ermittlungen zeigen", teilt Sebastian Ulbrich mit.

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