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Deutschland & Welt

Kinder von Auto angefahren

Der Fahrer beschleunigt nach dem Abbiegen, erfasst einen Neunjährigen und schiebt ihn gegen eine Haltestelle. Auch ein weiterer Junge wird verletzt.

Blick auf die Unfallstelle in Hannover.
Blick auf die Unfallstelle in Hannover. © dpa/ Julian Stratenschulte

Hannover. Bei einem Verkehrsunfall an einer Bushaltestelle in Hannover sind zwei Kinder verletzt worden, eines davon schwer. Im Stadtteil Ahlem habe ein 35 Jahre alter Autofahrer nach dem Abbiegen an einer Fußgängerampel, die Gelb zeigte, beschleunigt, sagte eine Polizeisprecherin am Montag. Dabei fuhr er einen neun Jahre alten Jungen an und schob ihm mit dem Wagen einige Meter gegen das Wartehäuschen einer Bushaltestelle.

Das Kind wurde zwischen Wartehäuschen und Auto eingeklemmt und schwer verletzt. Der Junge kam ins Krankenhaus. Ein an der Haltestelle wartender Elfjähriger wurde von herabstürzenden Teilen des Wartehäuschens leicht verletzt, er sollte laut Polizei aber noch am Montag die Klinik verlassen. Außerdem streifte das Auto des Mannes, der unverletzt blieb, eine Sechsjährige. Das Kind erlitt ebenfalls keine Verletzungen und wurde nach dem Unfall zur Schule gebracht.

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© dpa/ Julian Stratenschulte

Die genaue Unfallursache blieb zunächst unklar, die Polizei vermutet einen Fahrfehler. Gegen den 35-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. An der Unfallstelle sei es "emotional" zugegangen, der Vater des Neunjährigen sei dort gewesen, sagte die Sprecherin. Zeugen hätten aber vermittelnd eingegriffen. Die Unfallstelle wurde zwischenzeitlich abgesperrt, zu Verkehrsbeeinträchtigungen in dem Wohngebiet sei es aber nicht gekommen. (dpa)

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