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Löbau

Illegaler Hundetransport wird teuer

Ein Paar hat versucht, das ein Jahre alte Tier über die Grenze bei Neugersdorf zu bringen. Das muss nun in dreimonatige Quarantäne - auf seine Kosten.

Die Hündin ist etwa ein Jahr alt.
Die Hündin ist etwa ein Jahr alt. © Bundespolizei

Ein deutsches Truckerpärchen hat am Dienstag versucht, eine etwa einjährige Hündin aus Bulgarien bei Neugersdorf über die Grenze zu schaffen. Allerdings fehlten die vorgeschriebenen Impfungen.

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Der 44-jährige Lkw-Fahrer hatte das Tier während der Einreise um 12.30 Uhr aus Tschechien ungesichert auf der Mittelkonsole liegen, berichtet die Bundespolizei. Ein gültiger Impfausweis fehlte. Seine 49-jährige Beifahrerin hatte zudem ein verbotenes Einhandmesser in ihrer Handtasche dabei.

Beide müssen sich nun wegen der Verstöße gegen das Tiergesundheitsgesetz und das Waffengesetz verantworten. Das Kreisveterinäramt hat bei der Hündin eine dreimonatige Quarantäne angeordnet. Hier kommen Unterhaltskosten von 15 Euro pro Tag auf den Hundebesitzer zu. Erst am Sonntag konnte die Bundespolizei in zwei Fällen den Schmuggel von Hunden verhindern.

Die Klinge ist 23 Zentimeter lang, das Messer an sich verboten.
Die Klinge ist 23 Zentimeter lang, das Messer an sich verboten. © Bundespolizei

Beamte der Gemeinsamen Einsatzgruppe Oberlausitz haben hingegen am Mittwoch um 2.20 Uhr einen Opel Corsa in der Zittauer Weinauallee gestoppt. Der 25-jährige polnische Fahrer stand laut Drogenschnelltest unter dem Einfluss von Amphetaminen, besitzt keinen Führerschein und im Wagen lag ein Messer mit einer 23 Zentimeter langen Klinge.

Das Polizeirevier Zittau ermittelt nun wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und unter dem Einfluss berauschender Mittel sowie dem Verstoß gegen das Waffengesetz. Die Beamten stellten die Schlüssel sicher und ordneten eine Blutentnahme an. (SZ)

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