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Lebensgefahr: Kinder spielen auf Dresdner Schnellzugstrecke

Die Bahnstrecke in Dresden muss gesperrt werden. Dann ist die Bundespolizei im Einsatz.

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Züge nähern sich leise und sind bei entsprechender Windrichtung kaum zu hören. Das bedeutet: Lebensgefahr auf den Gleisen.
Züge nähern sich leise und sind bei entsprechender Windrichtung kaum zu hören. Das bedeutet: Lebensgefahr auf den Gleisen. © Archiv/Sven Ellger

Dresden. Rund eine Viertelstunde lang war am Mittwochnachmittag die Bahnstrecke durch Dresden am Bahnhof Mitte gesperrt. Dort haben Kinder auf den Gleisen gespielt. Die Bundespolizei wurde um 17 Uhr von der Notfall-Leitstelle der Bahn alarmiert, da war die Strecke bereits dicht.

Zwei Streifen der Bundespolizei fuhren zum Bahnhof Mitte. Vor Ort fanden sie keine Kinder auf den Gleisen, aber in der Nähe. Es handelte sich um zwei zehn und elf Jahre alte Jungen. Sie gaben zu, auf die Schienen gegangen zu sein.

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Die Streckensperrung konnte um 17.16 Uhr wieder aufgehoben werden. Die Beamten erklärten den Kindern, dass sie in Lebensgefahr waren. Dann brachten die Polizisten sie nach Hause, um auch deren Eltern von dem leichtsinnigen Verhalten ihrer Söhne zu berichten. (SZ/csp)

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