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Verdacht eines Tötungsdelikts nach Leichenfund auf A9

Ein auf dem Standstreifen der A9 abgestelltes Fahrzeug löst einen Großeinsatz der Brandenburger Polizei aus. Die Staatsanwaltschaft spricht von einem mutmaßlichen Tötungsdelikt - nennt aber keinerlei Details.

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Ein Polizeihund nimmt seine Arbeit auf. Nach einem Vorfall auf der Autobahn 9 bei Brück in Brandenburg wird wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts ermittelt.
Ein Polizeihund nimmt seine Arbeit auf. Nach einem Vorfall auf der Autobahn 9 bei Brück in Brandenburg wird wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts ermittelt. © Cevin Dettlaff/dpa

Potsdam. Nach einem Polizeieinsatz wegen eines mutmaßlichen Tötungsdelikts sucht die Polizei Zeugen, die am Mittwochabend auf der Autobahn A9 bei Brück Beobachtungen gemacht haben. Die Polizei sei von Zeugen alarmiert worden, dass auf dem Standstreifen ein abgestelltes Fahrzeug stehe, heißt es in dem Aufruf. Im Rahmen des anschließenden Polizeieinsatzes habe die Autobahn für kriminaltechnische Untersuchungen am Fahrzeug und dem Umfeld gesperrt werden müssen.

Auf Fotos aus der Nacht waren zahlreiche Einsatzfahrzeuge auf der A9 nahe Brück (Landkreis Potsdam-Mittelmark) und Arbeiten von Ermittlern in einem abgesicherten Bereich zu sehen. Unter anderem auch Hunde und ein Hubschrauber waren im Einsatz.

Polizei sucht Zeugen zu möglichen Tötungsdelikt

Die Staatsanwaltschaft Potsdam sprach am Donnerstagmorgen vom Verdacht eines Tötungsdelikts. Weitere Angaben zum Opfer oder den Opfern oder zu möglichen Hintergründen machte die Behördensprecherin aus ermittlungstaktischen Gründen ausdrücklich nicht. Eine Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur soll es sich bei dem Opfer um eine Lehrerin aus der Region handeln. Zuerst hatten die "Märkische Allgemeine" und die "B.Z." dies berichtet.

Die Ermittler suchen in dem bundesweiten Aufruf Zeugen, die am Mittwochabend zwischen 17.45 Uhr und 18.45 Uhr auf der A9 in Fahrtrichtung Leipzig zwischen den Anschlussstellen Beelitz und Brück einen Verkehrsunfall oder ein "ungewöhnliches Verkehrsgeschehen" beobachtet haben.

Weiterhin fragt die Mordkommission, ob jemand dort auf dem Standstreifen im fraglichen Zeitraum Personen oder Fahrzeuge gesehen hat. Auch Personen, die das abgestellte Fahrzeug gesehen haben, sollten sich melden. (dpa)