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Deutschland & Welt

Security beim Public Viewing angegriffen

Ein Ukrainer wollte in Magdeburg das Spiel seines Landes gegen Schweden anschauen - ohne Maske, aber mit einem Messer. Jetzt sitzt er in U-Haft.

© Symbolbild: Rene Meinig

Magdeburg. Ein 41-jähriger Ukrainer hat bei einem Public Viewing zur Fußball-Europameisterschaft in Magdeburg zwei Sicherheitsleute mit einem Messer angegriffen, die ihn des Platzes verwiesen hatten. Einer der Männer sei lebensgefährlich verletzt worden, teilte die Polizei am Mittwoch zunächst mit.

Am Nachmittag hieß es dann, sein Zustand sei nicht mehr lebensbedrohlich. Rettungskräfte brachten die 43 Jahre alten Verletzten in Krankenhäuser. Der mutmaßliche Angreifer wurde festgenommen. Am Nachmittag erließ das Amtsgericht Magdeburg Haftbefehl gegen den 41-Jährigen.

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Er soll sich bei der öffentlichen Übertragung des Achtelfinal-Spiels zwischen der Ukraine und Schweden in der Magdeburger Unitheke geweigert haben, eine Maske zu tragen. Daraufhin habe ihn der Sicherheitsdienst des Platzes verweisen wollen.

Als die beiden Sicherheitsleute den Mann vom Gelände geleiten wollten, soll er das Messer gezogen und eingestochen haben. Die Polizei fand den Angreifer kurz darauf in einem nahe gelegenen Gebüsch und nahm ihn fest. (SZ/dpa)

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