Zittau
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Mehrere Migranten-Aufgriffe an einem Tag in Zittau

Die Polizei hat am Sonnabend in um der Stadt Syrer, Afghanen und Türken kontrolliert, die in Erstaufnahmeeinrichtungen kamen.

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Die Migranten stellten Schutzersuchen und kamen in Erstaufnahmeeinrichtungen.
Die Migranten stellten Schutzersuchen und kamen in Erstaufnahmeeinrichtungen. ©  Patrick Pleul/dpa (Symbolbild)

Bundespolizisten haben am Sonnabend gleich mehrere Migranten in und um Zittau aufgegriffen. Den ersten Fall meldete ein Bürger gegen 9.30 Uhr. Er behauptete, dass sich mehrere Personen in der Weinau aufhalten sollen. Die eingesetzte Streife traf keine Gruppe, dafür einen 19-jährigen Türken an. "Der konnte sich nicht ausweisen", teilt die Bundespolizei mit.

Die Besatzung ihres Hubschraubers sichtete kurz darauf ein dänisches Auto, das eine Streife der Landespolizei um 10.40 Uhr kontrollierte. Im Fahrzeug befanden sich der 27-jährige syrische Fahrer, der seinen Bruder samt Familie abholen und noch Dänemark bringen wollte. Gegen 12.30 Uhr nahm eine Streife an der B178n zwei Afghanen im Alter von 18 und 25 Jahren in Gewahrsam. "Auch diese führten keine Dokumente mit sich", so die Bundespolizei. Um 13.10 Uhr stoppte Beamte auf der B99 einen 27-jährigen Türken. Zeitgleich kontrollierte eine Streife ein deutsches Auto, das mit zwei Türken besetzt war. Die Männer gaben an, den 27-Jährigen abholen zu wollen.

Die Beamten brachten alle Männer in Gewahrsam. Sie stellten Schutzersuchen und kamen in Erstaufnahmeeinrichtungen. Die Abholer durften wieder auf freien Fuß. Die Bundespolizei ermittelt wegen der Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz. (SZ)