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Görlitz

Görlitz: Bundespolizei greift Migranten auf

Zehn Männer aus dem Irak und Afghanistan haben Beamte am Freitag in Ebersbach und Klingewalde aufgegriffen. Nun werden Zeugen gesucht.

Symbolbild
Symbolbild © Boris Roessler/dpa

Die Bundespolizei hat am Freitagmorgen zehn Migranten in Gewahrsam genommen, die sie in den Görlitzer Ortsteilen Ebersbach und Klingewalde aufgriffen. Voraus ging die Information, dass dort eine größere Gruppe dunkel gekleideter Personen sein soll. Mehrere Streifen kamen zum Einsatz und trafen wenig später zunächst auf drei junge Männer, die sich bei einem Autohaus im Gewerbegebiet Ebersbach aufhielten. Etwa zeitgleich trafen Beamte auf weitere sieben Männer in der Klingewalder Marienaue. Den eigenen Angaben kommen sie aus dem Irak und Afghanistan. Einen Ausweis besaßen sie nicht. Ihr Alter liegt zwischen 15 und 26 Jahren.

"Derzeit befinden sie sich in der Ludwigsdorfer Dienststelle und werden vernommen", teilt die Bundespolizei mit. Einzelnen Aussagen zufolge haben möglicherweise weitere bisher Unbekannte die Migranten begleitet. Deshalb werden nun Zeugen gesucht. Ein Bundespolizeisprecher dazu: "Von besonderem Interesse sind dabei auch Kleintransporter". Und zwar jene, die diesen Freitag gegen 6 Uhr nördlich von Görlitz unterwegs waren, insbesondere im Ortsteil Klingewalde und im Gewerbegebiet Ebersbach oder in der Nähe der Bundesstraße B6 und B115. (SZ)

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