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Görlitz

Polizei kontrolliert Anti-Corona-Proteste

Bei diesen Einsätzen am Sonntag blieb bislang alles ruhig. Allerdings sind Transporter im Visier von Dieben - und alkoholisierte Fahrer im Visier der Polizei.

Symbolfoto
Symbolfoto ©  SZ/Archiv

Die Polizei hat am Sonntag mehrere Kontrollen im Zusammenhang bei potenziellen Anti-Corona-Demos durchgeführt. Wie die Polizeidirektion auf Nachfrage bestätigte, waren Beamte nach eingegangenen Hinweisen bis zum Mittag an drei Orten unterwegs, um die Lage zu überprüfen: an der B96 Dresdner Straße in Zittau, in der Görlitzer Innenstadt und in Markersdorf. Bei allen drei Kontrollen habe sich gezeigt, dass es sich weder um größere, nicht genehmigte Ansammlungen handele, noch haben die vor Ort befindlichen Personen gegen geltende Regelungen verstoßen, sodass die Kontrollen rasch und ohne weitere Konsequenzen erledigt waren. (SZ/abl)

Betrunken mit dem Auto unterwegs

Eine Streife des Polizeirevieres Görlitz hat am Sonnabendabend in Schlauroth in der Kleinen Seite eine Verkehrskontrolle durchgeführt. Angehalten und kontrolliert wurde der 36-jährige Fahrer eines VW Golf. Deutlicher Alkoholgeruch in seiner Atemluft führte zu einem Alkoholtest. Das Ergebnis waren 1,74 Promille. Eine Blutentnahme wurde angeordnet und der Führerschein sichergestellt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Ebenfalls bei einer Polizeikontrolle am Sonnabend gegen 22 Uhr aufgefallen ist ein 39-jähriger Deutscher. Eine Streife des Polizeirevieres Weißwasser hatte in Bad Muskau eine Verkehrskontrolle im Heinrich-Laube-Weg durchgeführt. Beim Fahrer eines VW T5 nahmen die Beamten Alkoholgeruch in der Atemluft wahr: Das Ergebnis eines Alkoholtests waren 0,68 Promille. Dies stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, mit der sich abschließend die Bußgeldstelle beschäftigen wird. (SZ)

Verkehrsunfall mit hohem Schaden

Ein 77-jähriger Fahrer eines Toyotas ist am Freitagvormittag in Görlitz auf der Lutherstraße aus Richtung Brautwiesenplatz kommend unterwegs gewesen. An der Kreuzung zur Melanchthonstraße beabsichtigte er, nach links abzubiegen. Offensichtlich beachtete er dabei den entgegenkommenden Seat nicht ausreichend und es kam zum Zusammenstoß. Beide Fahrzeuge waren nach Angaben der Polizei nicht mehr fahrbereit. Eine Spezialfirma säuberte die Straße von auslaufenden Betriebsstoffen. Glücklicherweise blieben der deutsche Toyotafahrer und der polnische Fahrer des Seat unverletzt. (SZ)

Katalysator an Sprinter gestohlen

Unbekannte haben in Bad Muskau einen Katalysator gestohlen. Wie die Polizei mitteilt, galt ihr Interesse einem Mercedes Sprinter in der Köbelner Straße in Bad Muskau. Sie flexten den Katalysator heraus und entwendeten diesen. Der Diebstahlschaden beläuft sich auf rund 1.200 Euro, der Sachschaden wurde mit etwa 800 Euro angegeben. Der Kriminaldienst des Polizeirevieres Weißwasser wird sich weiter mit dem Fall, der sich zwischen Montag und Freitag der abgelaufenden Woche ereignete, beschäftigen. (SZ)


Verkehrsunfall mit einem Wildschwein

Ein 29-jähriger Fahrer eines Ford Mondeo ist in den Morgenstunden des Freitags die S126 von Schleife in Richtung Graustein unterwegs gewesen. Plötzlich rannte von links kommend ein Wildschwein auf die Fahrbahn. Es kam zum Zusammenstoß. Das schwer verletzte Tier musste mit einem Schuss aus der Dienstwaffe eines Polizisten von seinem Leiden erlöst werden, teilte die Polizeidirektion mit. Der deutsche Fahrer blieb unverletzt. Es entstand ein Schaden von rund 3.000 Euro. (SZ)

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