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Mutmaßlicher Amokläufer von Kopenhagen muss für U-Haft in Psychiatrie

Eine wichtige Frage ist nun geklärt: Bei den tödlichen Schüssen in Kopenhagen handelt es sich laut Polizei nicht um Terror. Doch die Frage nach dem Motiv bleibt weiter offen.

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Das Einkaufszentrum Field's ist am Tag nach den Schüssen geschlossen. Bei dem Angriff in dem Einkaufszentrum mit mindestens drei Toten hat es sich nach Ansicht der dänischen Polizei nicht um eine Terrortat gehandelt.
Das Einkaufszentrum Field's ist am Tag nach den Schüssen geschlossen. Bei dem Angriff in dem Einkaufszentrum mit mindestens drei Toten hat es sich nach Ansicht der dänischen Polizei nicht um eine Terrortat gehandelt. © Mads Claus Rasmussen/Ritzau Scanpix Foto/AP/dpa

Kopenhagen. Der mutmaßliche Täter des Amoklaufs von Kopenhagen mit drei Toten wird für 24 Tage in eine geschlossene psychiatrische Abteilung eingewiesen. Das berichtete die Polizei in Kopenhagen nach einer Anhörung des Verdächtigen vor einer Haftrichterin. Damit verbringe der Tatverdächtige die Untersuchungshaft in der Psychiatrie.

Dem 22-jährigen Dänen werden den Ermittlern zufolge vorsätzliche Tötung in drei Fällen und der Versuch der vorsätzlichen Tötung in sieben Fällen vorgeworfen. Bei dem Angriff in einem Einkaufszentrum in der dänischen Hauptstadt waren am Sonntagabend drei Menschen getötet und vier Menschen angeschossen und schwer verletzt worden. Darüber hinaus seien drei Personen mit Verletzungen durch mögliche Streifschüsse behandelt worden, teilte die Polizei mit.

Menschen verlassen das Einkaufszentrum Field's in Kopenhagen, Dänemark. Ein bewaffneter Mann eröffnete am Sonntag das Feuer in dem belebten Einkaufszentrum in der dänischen Hauptstadt und tötete einige Menschen.
Menschen verlassen das Einkaufszentrum Field's in Kopenhagen, Dänemark. Ein bewaffneter Mann eröffnete am Sonntag das Feuer in dem belebten Einkaufszentrum in der dänischen Hauptstadt und tötete einige Menschen. © Olafur Steinar Rye Gestsson/Ritzau Scanpix Foto via AP/dpa

Bei dem Amoklauf waren zwei dänische Teenager und ein 47 Jahre alter Russe, der in Dänemark lebte, ums Leben gekommen. Kurz nach der Tat hatte die Polizei den mutmaßlichen Täter festgenommen. Er habe bereits zuvor Kontakt mit der Psychiatrie gehabt, teilten die Ermittler mit. Einem Bericht des dänischen Fernsehens zufolge hatte der 22-Jährige kurz vor der Tat versucht, eine Krisen-Hotline zu erreichen.

Die Unterbringung des Mannes in der psychiatrischen Abteilung gilt vorerst bis zum 28. Juli. Die bisherigen Erkenntnisse deuteten daraufhin, dass der 22-Jährige sich schuldig gemacht habe, sagte die Haftrichterin laut dem dänischen Fernsehen.

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