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Zittau

Schwarzarbeiter-Tour endet in Hirschfelde

Die Polizei hat drei Männer kontrolliert, die aus Mazedonien und Albanien stammen - und in der Grenzregion als Gerüstbauer arbeiteten. Illegal.

Symbolbild
Symbolbild © Julian Stratenschulte/dpa

Die Gemeinsame Einsatzgruppe Oberlausitz hat am Mittwochmorgen auf der August-Bebel-Straße in Hirschfelde drei Schwarzarbeiter aus Mazedonien und Albanien erwischt.

Die drei 24- bis 38-jährigen Männer waren mit einem Hamburger Citroën unterwegs und konnten sich nur mit Identitätskarten ausweisen, die nicht für einen touristischen Aufenthalt ausreichen. "Auf Befragen gaben die Männer an, dass sie als Gerüstbauer in der Grenzregion beschäftigt sind, verfügten aber weder über ein dafür notwendiges Visum noch eine Arbeitserlaubnis", so die Bundespolizei. Nähere Angaben zum Arbeitsort konnte sie aus ermittlungstaktischen Gründen noch nicht nennen.

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Im Fahrzeug fanden die Beamten Arbeitskleidung und Werkzeuge. Bei dem durch den Fahrer vorgelegten mazedonischen Führerschein handelt es sich laut Bundespolizei um eine Totalfälschung. Die Landespolizei hat die Ermittlungen wegen Urkundenfälschung, wegen dem unerlaubten Aufenthalt und wegen der Aufnahme einer unerlaubten Beschäftigung übernommen. (SZ)

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