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Zittau

Mann muss Monatsverdienst abgeben

Die Bundespolizei hat auf der B178 bei Oderwitz einen Kleintransporter gestoppt, in dem ein Schwarzarbeiter saß. In Zittau erwischte sie einen Verurteilten.

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Symbolbild © Archiv/Stefan Sauer/dpa

Einen Monatsverdienst ist ein Ukrainer nun los, nachdem die Bundespolizei den Schwarzarbeiter am Dienstag gegen 1.15 Uhr auf der B178 bei Oderwitz stoppte. Der Ukrainer saß in einem Kleintransporter, den die Beamten kontrollierten.

Wie sich herausstellte, erhielt er 800 Euro für seinen Job als Gartenarbeiter und Hausmeister in Norddeutschland. Nur verfügte er weder über ein Visum noch eine Arbeitserlaubnis, wie die Bundespolizei berichtet. "Außerdem wurden keinerlei Steuer- und Sozialabgaben geleistet." Der 31-Jährige musste mit zur Dienststelle in Polizeigewahrsam. Inzwischen hat ihn die Ausländerbehörde übernommen, die den weiteren Verbleib prüft.

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Die Bundespolizei ermittelt wegen unerlaubter Einreise, unerlaubtem Aufenthalt sowie der Aufnahme einer unerlaubten Beschäftigung. Gegenstand der weiteren Ermittlungen werden die Auftraggeber des Ukrainers sein.

Bereits am Montag erwischten Bundespolizisten in Zittau einen 47-jährigen Polen, den die Staatsanwaltschaft Hannover wegen vorsätzlicher Straßengefährdung suchte und zu einer Geldstrafe von 1.000 Euro verurteilte. Da er diese vor Ort nicht bezahlen konnte, kam er zur Verbüßung einer Ersatzfreiheitsstrafe von 50 Tagen in die Justizvollzugsanstalt Görlitz. (SZ)

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