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Schwerverletzte bei mehreren Unfällen

Auf regennasser Fahrbahn hat es auf der Autobahn 4 mindestens siebenmal gekracht. Jedes Mal an fast derselben Stelle.

Gleich mehrere Unfälle mit Schwerverletzten  ereigneten sich am Sonnabend auf der A 4.
Gleich mehrere Unfälle mit Schwerverletzten ereigneten sich am Sonnabend auf der A 4. © Roland Halkasch

Mittelsachsen. Der Dauerregen hat am Sonnabend seinen Tribut gefordert. Auf der Bundesautobahn 4 ereigneten sich im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Chemnitz mehrere Verkehrsunfälle.

„Sowohl die Autobahnpolizei als auch der Verkehrsunfalldienst der hiesigen Verkehrspolizeiinspektion waren quasi im Dauereinsatz bis in die Abendstunden“, erklärt Andrzej Rydzik, Sprecher der Polizeidirektion und nennt einige Beispiele.

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Doppelt aufgefahren

Zwischen den Anschlussstellen Berbersdorf und Siebenlehn war gegen 6 Uhr ein Honda auf dem mittleren Fahrstreifen in Richtung Dresden unterwegs. Der 43 Jahre alte Fahrer verlor die Kontrolle über das Auto. Das kam nach rechts ab, kollidierte mit der rechten Leitplanke, schleuderte zurück auf den mittleren Fahrstreifen und blieb dort, entgegensetzt zur Fahrtrichtung, stehen. Der 43-Jährige kam mit dem Schrecken davon, sicherte sein Fahrzeug mit dem Warndreieck ab und lief hinter die Schutzplanke.

Nur wenige Augenblicke später fuhr ein 53-Jähriger mit einem BMW in den verunfallten Honda. Und das Szenario wiederholte sich teilweise. Der BMW kam nach rechts ab und stieß in die rechte Leitplanke. Danach blieb er halb auf dem rechten Fahrstreifen stehen.

Der 41 Jahre alte Fahrer eines wiederum nachfolgenden Scania-Lkw erkannte die Gefahrenstelle offenbar zu spät, kollidierte mit dem BMW und schob diesen noch rund 15 Meter vor sich her. Der BWW-Fahrer wurde bei diesem Zusammenstoß schwer verletzt. Der Sachschaden beträgt insgesamt rund 18.000 Euro.

Kontrolle verloren

Gegen 9.25 befuhr eine 23-Jährige mit ihrem Hyundai die A 4 in Richtung Dresden. Auch sie war auf dem mittleren Fahrstreifen unterwegs. Kurz nach der Anschlussstelle Siebenlehn verlor sie die Kontrolle über das Auto und kollidierte mit der linken Leitplanke. Die Frau wurde leicht verletzt. Es entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt rund 8.000 Euro.

In Leitplanke gekracht

Ebenfalls im Bereich der Anschlussstelle Siebenlehn, aber in Fahrtrichtung Chemnitz, krachte ein 49-Jähriger mit seinem BMW gegen 13.25 Uhr in einer langgezogenen Rechtskurve in die linke Leitplanke. Der Mann blieb unverletzt. Es entstand jedoch ein Gesamtsachschaden in Höhe von rund 13.000 Euro.

„Unmittelbar an der Anschlussstelle Siebenlehn in Richtung Chemnitz stieß außerdem ein 25-Jähriger mit seinem Citroën in die Mittelleitplanke“, teilt Andrzej Rydzik mit . Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden beträgt in diesem Fall rund 12.000 Euro.

Über Fahrbahn geschleudert

Gegen 20.20 Uhr befuhr überdies ein 35-Jähriger mit seinem Audi die A 4 aus Richtung Dresden kommend in Richtung Chemnitz. Auch er kam im Bereich der Anschlussstelle Siebenlehn nach rechts von der Fahrbahn ab und fuhr in die rechte Leitplanke, sowie gegen das dahinter befindliche Brückengeländer.

Danach schleuderte das Fahrzeug quer über die Fahrbahn nach links in die Mittelschutzplanke und von dort wieder nach rechts. Der Audi kam letztlich auf dem rechten und mittleren von drei Fahrstreifen zum stehen. „Der 35-Jährige erlitt schwere Verletzungen und musste von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht werden“, so der Pressesprecher. Der Sachschaden summiert sich bei diesem Unfall auf etwa 30.000 Euro.

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