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Löbau

Tscheche erhält seinen Skoda zurück

Ein Landsmann hatte das Auto gestohlen, die Polizei erwischte ihn in Neugersdorf. Es gab mehrere Anzeigen und war nicht der einzige Fall.

Am Donnerstagvormittag hat der Eigentümer (Mitte) durch den Leiter des Kommissariats für Eigentum und Bandenkriminalität Scholdei (links) sowie den Verbindungsbeamten der GFG Lausche Lange seinen Skoda zurückerhalten,.
Am Donnerstagvormittag hat der Eigentümer (Mitte) durch den Leiter des Kommissariats für Eigentum und Bandenkriminalität Scholdei (links) sowie den Verbindungsbeamten der GFG Lausche Lange seinen Skoda zurückerhalten,. © Polizei

Der Skoda ist wieder zurück beim rechtmäßigen Eigentümer. Dankbar hat der 49-Jährige seinen vor einigen Tagen gestohlenen Octavia am Donnerstag von der Polizei in Löbau entgegengenommen. "Wie sich herausstellte, war das Fahrzeug von den Dieben mit einem Taxi-Schild versehen", berichtet diese. "Ursprünglich trug er die Firmenwerbung des Eigentümers."

Bundespolizisten hatten vorige Woche Donnerstag einen 22-Jährigen gestellt, der mit dem Skoda am Oberen Grenzweg in Neugersdorf unterwegs war. Der Octavia war zwei Tage zuvor in Tschechien im Zusammenhang mit einem Wohnungseinbruch verschwunden. Die Beamten stellten das Fahrzeug sicher und nahmen den Tatverdächtigen vorläufig fest.

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Die Gemeinsame Fahndungsgruppe (GFG) Lausche des Kommissariats für Eigentum und Bandenkriminalität übernahm dann die weiteren Ermittlungen gegen den Tschechen wegen Verdachts des Diebstahls im besonders schweren Fall, Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Kennzeichenmissbrauchs und Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Die Untersuchungen erfolgten in Absprache mit der Polizei des Nachbarlandes. Kriminaltechniker kamen zum Einsatz und sicherten Spuren an dem Fahrzeug.

Die GFG Lausche ermittelt vor allem im deutsch-tschechischen Grenzraum bei Straftaten wie bedeutenden Vermögens- und Betäubungsmitteldelikten sowie Kraftfahrzeug- und Wohnungseinbruchsdiebstählen. Sie besteht aus deutschen und tschechischen Polizeibeamten. "Grundlage für die Aufklärung der Straftaten war die erfolgreiche Ermittlungsarbeit beider Polizeien über die Landesgrenze hinweg", heißt es.

Einer zu viel im Transporter

Die Polizei hat darüber hinaus am Mittwochmittag auf der B178 bei Ninive einen bulgarischen Kleintransporter gestoppt. Der Grund: Im Wagen saß mit zehn Insassen eine Person zu viel. Der Transporter war aber nur für den Transport von acht plus Fahrer zugelassen. "Mehr hätte der 43-jährige Bulgare mit seiner Fahrerlaubnisklasse B auch nicht mitnehmen dürfen", so die Polizei. Beamte des Reviers Zittau-Oberland übernahmen und erstatteten Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

Ebenfalls am Mittag haben Beamte in Zittau einen Rover-Fahrer mit einem unerlaubten Einhandmesser erwischt, nachdem sie den 35-jährigen Polen auf der Neusalzaer Straße anhielten. Sie stellten es sicher und zeigten den Verstoß gegen das Waffengesetz an.

21 Beamte kontrollierten auch wieder den Einreiseverkehr aus Tschechien, hielten knapp 30 Fahrzeuge und 45 Personen an. "Alle führten die erforderlichen Dokumente sowie aktuelle Corona-Negativ-Tests mit sich", so die Polizei. Die Beamten ahndeten jedoch einen Verstoß gegen die Maskenpflicht sowie drei Verkehrsordnungswidrigkeiten.

Und in Zittau traf eine Streife einen 38-Jährigen ohne Mund-Nasen-Schutz an einer Bushaltestelle an der Neusalzaer Straße an. Die Beamten erstatteten Anzeige im Sinne der Corona-Schutz-Verordnung. (SZ)

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