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Sprengstoffalarm an Flughafen: Fake Handgranate als Souvenir

Mit ihrem "witzige Mitbringsel" hat eine Seniorin auf dem Flughafen der Insel Usedom für einen Sprengstoffalarm gesorgt. Sie hatte eine Handgranatenattrappe eingepackt.

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Dinge, die wie Waffen aussehen, sollten bei Flugreisen besser zu Hause bleiben.
Dinge, die wie Waffen aussehen, sollten bei Flugreisen besser zu Hause bleiben. ©  Arne Dedert/dpa (Symbolbild)

Ein Souvenir aus Polen in Form einer Handgranate hat für einen Sondereinsatz von Sprengstoffexperten auf dem Flughafen der Insel Usedom (Vorpommern-Greifswald) gesorgt. Wie ein Polizeisprecher am Montag sagte, kam es deshalb am Samstag auf dem Flughafen Heringsdorf auch zu Verspätungen für Passagiere anderer Flugzeuge.

Die vermeintliche Handgranate hatte das Wachpersonal im Handgepäck einer 78-jährigen Urlauberin aus Luxemburg entdeckt. Die Frau habe erklärt, dass sie das "witzige Mitbringsel" im benachbarten Swinemünde (Świnoujście) erworben hatte und dies ein Feuerzeug sei.

Sicherheitshalber wurden die Experten vom Munitionsbergungsdienst vom wenige Kilometer entfernten Sprengplatz in Mellenthin auf Usedom angefordert. Die Fachleute begutachteten den Gegenstand, um ein Restrisiko auszuschließen, wie es hieß. Sie gaben nach etwa 90 Minuten Entwarnung. Die Insel Usedom besteht aus einem deutschen und einen polnischen Teil, zu dem Swinemünde als größte Stadt gehört und wohin viele Touristen per Flugzeug anreisen. (dpa)