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Syrer über A17 eingeschleust

Die Bundespolizei greift nahe der Autobahn in Dohna drei Männer ohne Reisedokumente auf. Jetzt werden mögliche Zeugen gesucht.

© Symbolbild: dpa-Zentralbild

Die Bundespolizei hat am Wochenende drei Personen im Gewerbegebiet Dohna aufgegriffen, die offenbar über die A17 eingeschleust worden waren. Der Einsatz passiert am Sonnabend gegen 4.15 Uhr. Bei den illegal eingereisten Personen handelt sich nach ersten Erkenntnissen um drei Männer aus Syrien, die per Lkw-Autotransport ins Land gebracht und vermutlich an der A17-Anschlussstelle Pirna ausgesetzt wurden. Sie hatten keine Reisedokumente dabei.

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Die Migranten aus Syrien stellten im Zuge der Polizeimaßnahmen ein Schutzersuchen und wurden nach Dresden zu einer Erstaufnahmeeinrichtung weitergeleitet. Die Ermittlungen der Bundespolizei richten sich nun gegen die Organisatoren der Einschleusung. Es werden Zeugen gesucht, die in der Zeit vom 2. Juli, 23 Uhr, bis 3. Juli,1 Uhr, einen haltenden Autolastzug an den beschriebenen Stellen bemerkt haben. Möglicherweise könnten sich auch in den Bereichen verdächtige Fahrzeuge bewegt haben, um die Eingeschleusten aufzunehmen und weiter ins Inland zu transportieren. (SZ)

Hinweise an 035023676300 oder die kostenfreie Hotline der Bundespolizei unter 08006888000, auch über das Kontaktformular auf www.bundespolizei.de.

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