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Pirna

Taxifahrt mit teuren Konsequenzen

Für drei Männer endete die Fahrt auf der A17 in einer Polizeikontrolle. Doch mit der Kontrolle fingen die Probleme der Insassen erst an.

Am Rastplatz "Am Heidenholz" landete die Bundespolizei mit ihrer Kontrolle einen Volltreffer.
Am Rastplatz "Am Heidenholz" landete die Bundespolizei mit ihrer Kontrolle einen Volltreffer. © Archiv/Marko Förster

Ein Taxi mit mit tschechischer Zulassung wurde von Beamten der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel am Rastplatz "Am Heidenholz" am Mittwoch an der A17 kontrolliert. Der Taxifahrer und seine drei Insassen konnten sich ausweisen.

Der 29-jährige indische Staatsangehörige händigte zur Überprüfung einen österreichischen Aufenthaltstitel aus. Dieser war bereits im Schengener Fahndungssystem zur Einreiseverweigerung ausgeschrieben. Der zweite Fahrgast, ebenfalls ein Inder, wies sich mit einem spanischen Aufenthaltstitel aus. Die Beamten erkannten, dass es sich dabei um eine Totalfälschung handelte. Der dritte Fahrgast sollte laut Dokument ein Tscheche sein. Der tschechische Pass war bereits durch Tschechien zur Fahndung und Sicherstellung ausgeschrieben, damit benutzte er ein nicht für ihn personalisiertes Dokument. Seine Identität konnte dennoch geklärt werden - er ist ebenfalls Inder. 

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Einreiseverbot und Geldstrafe

Die drei Männer wurden in Polizeigewahrsam genommen. Bei den polizeilichen Maßnahmen fanden die Bundespolizeibeamten einen tschechischen Führerschein. Das Dokument stand ebenfalls in Fahndung der Schengen Länder. Die Bundespolizei stellte die gefälschten und ausgeschriebenen Dokumente sicher. Am Folgetag musste sich zwei Inder vor dem Amtsgericht Pirna verantworten. In diesem Verfahren wurden die Beschuldigten zu einer Geldstrafe in Höhe von 2.250 Euro sowie 1.350 Euro verurteilt. Die Bundespolizei beendete den unerlaubten Aufenthalt aller drei Personen in Form einer Zurückschiebung in die Tschechische Republik, verbunden mit einer Einreisesperre für die Bundesrepublik Deutschland. (SZ)

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