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Trotz Waldbrandgefahr: Verbotene Party in der Dresdner Heide

Etwa 30 Menschen feiern nachts im Wald. Die Polizei muss deshalb in die "Heide" fahren.

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Alarm - die Polizei musste nachts in die Dresdner Heide ausrücken.
Alarm - die Polizei musste nachts in die Dresdner Heide ausrücken. © Symbolfoto: Paul Sander

Dresden. In der Nacht zum Mittwoch hat die Polizei in der "Heide" eine Party beendet. Mehrere Menschen feierten den Beamten zufolge nach dem Weg Kreuzsieben. Dieser Weg mündet in der Nähe des Restaurants "Historisches Fischhaus" in die Radeberger Landstraße.

Mehrere Hinweise zu der "Party" sind zuvor bei der Polizei eingegangen. Gegen 0.30 Uhr trafen die Beamten vor Ort ein. Etwa 30 Menschen feierten nahe dem Waldweg, berichtet die Polizei am Mittwoch. Mehrere davon seien offenbar mit ihren Autos zum Ort der Feier im Landschaftsschutzgebiet gefahren. Ein benzinbetriebener Generator produzierte Strom für eine Musikanlage, auf dem Boden lagen trotz der Waldbrandgefahr viele frische Zigarettenkippen, außerdem standen am "Party"-Ort drei Benzinkanister.

Die Polizisten forderten die Anwesenden auf das Rauchen einzustellen. Trotzdem hätten sich einige Gäste weiterhin Zigaretten angezündet.

Die Polizei beendete die Party, nahm die Personalien der Anwesenden auf und fertigte Anzeigen aus. (SZ/csp)

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