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Vietnamesische Schleuser bei Berggießhübel festgenommen

Nahe der tschechischen Grenze wird ein Mitsubishi gestoppt. Die Insassen haben alle einen gültigen Pass - und doch stimmt etwas nicht.

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Symbolfoto
Symbolfoto © Symbolfoto: Paul Glaser

Die Staatsanwaltschaft Dresden und die Bundespolizeiinspektion Berggießhübel ermitteln gegen zwei Beschuldigte aus Vietnam wegen des Verdachts des gewerbs- und bandenmäßigen Einschleusens von Ausländern. Den Beschuldigten wird vorgeworfen, am 2. Juli drei Vietnamesen illegal nach Deutschland gebracht zu haben.

Einsatzkräfte der Bundespolizei in Hellendorf hatten nahe der tschechischen Grenze in Berggießhübel die Insassen eines Mitsubishi Outlander mit ungarischer Zulassung kontrolliert. Das Fahrzeug kam kurz zuvor über die Grenze. Der 38-jährige Fahrer sowie seine 49-jährige Beifahrerin konnten sich legitimieren. Zudem befanden sich im Fond des Outlander drei weitere Personen aus Vietnam. Diese wiesen sich ebenfalls mit ihren gültigen nationalen Reisepässen aus.

Bei der Durchsuchung des Fahrzeuges sowie des Reisegepäcks der Insassen stellten die Bundespolizeibeamten verschiedene Beweismittel fest, die den Verdacht des Einschleusens der drei vietnamesischen Insassen erhärten ließen. Die Bundespolizei schickte die drei Vietnamesen nach Tschechien zurück. Am Folgetag ergingen Haftbefehle gegen beide Beschuldigte. Sie befinden sich seitdem in Untersuchungshaft. Das Tatfahrzeug wurde beschlagnahmt und abgeschleppt. Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Bundespolizei, auch zu möglichen weiteren Hintermännern der Tat, dauern an und werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen. (SZ)