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Von der A17 ins Gefängnis

Die Bundespolizei stellt zwei Kriminelle, die nun ihre Haftstrafe absitzen. Auch einem Betrüger und einem Tierschmuggel kommen die Beamten auf die Spur.

© Marko Förster

Die Bundespolizei hat in den vergangenen Tagen mehrere Kriminelle gestellt. So wurde in der Nacht zum Sonntag ein Bulgare (46 Jahre) auf der A17 festgenommen. Das Amtsgericht Delbrück hatte ihn im Jahr 2018 wegen Trunkenheit im Verkehr und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis zu einer Geldstrafe in Höhe von knapp 2.800 Euro verurteilt. Die vierstellige Geldstrafe brachte er bei der Bundespolizei nicht auf und verbüßt deshalb nun eine viermonatige Ersatzfreiheitsstrafe.

Auch ein türkischer Staatsangehöriger muss nun seine Haft absitzen. Er war am 8. Januar durch die tschechische Polizei in Grenznähe kontrolliert worden. Da er sich derzeit in Deutschland in einem Asylverfahren befindet, wurde er nach Deutschland überstellt. Die Bundespolizei überprüfte ihn und stellte unter anderem zwei nationale Haftbefehle fest. Der Mann wurde in eine Justizvollzugsanstalt in Sachsen überstellt.

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Wenige Stunden später kontrollierten Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel einen Kleinbus aus Bulgarien auf der A17 in Fahrtrichtung Dresden. Im Fahrzeug befand sich unter anderem ein Insasse (22 Jahre) aus Nordmazedonien. Im Rahmen der polizeilichen Kontrolle stellte sich heraus, dass die Person bereits die visafreie Einreisefrist um 65 Tage überschritten hatte. Weiterhin strebte er einen längerfristigen Aufenthalt und eine Erwerbstätigkeit im Bundesgebiet an, ergaben die Ermittlungen der Bundespolizei. In seinem Reisegepäck hatte er dafür einen gefälschten bulgarischen Personalausweis versteckt. Das Falsifikat stellte die Bundespolizei sicher. Der Beschuldigte wurde nach Tschechien zurückgeschoben.

Sonnabendnacht kontrollierten die Polizeibeamten einen Opel mit rumänischer Zulassung am Rastplatz „Am Heidenholz“. Im Kofferraum befanden sich zwei Tiertransportboxen mit vier kleinen Hundewelpen (Bichon Malteser). Bei den Überprüfungen der Impfausweise wurden Unregelmäßigkeiten in den Ausstellungen der Dokumente festgestellt. Nach Rücksprache mit dem zuständigen Veterinäramt wurden die Welpen und die Tierausweise sichergestellt und die kleinen Vierbeiner in die Obhut des Tierheims gegeben. (SZ)

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