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Unfall: Lkw-Fahrer lässt Frau verletzt zurück

Nicht nur verwehte und glatte Straßen haben am Donnerstagmorgen im Landkreis Görlitz zu Kollisionen und Staus geführt.

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Symbolbild © Hendrik Schmidt/dpa

Auf den Straßen ist der Verkehr am Donnerstagmorgen im Landkreis Görlitz stellenweise nur schleppend vorangekommen. Dabei spielten nicht immer nur Schnee, Verwehungen und Glätte eine Rolle.

Beispielsweise kollidierten kurz nach 6 Uhr in Großhennersdorf am Abzweig nach Oderwitz ein Auto und ein Lkw miteinander. Der Brummi-Fahrer war in Richtung Herrnhut unterwegs, der Pkw kam aus dieser. Am Abzweig in Großhennersdorf bog der 61-Jährige nach links auf die S128 ab. "Dabei beachtete er offenbar das Auto nicht, das in die hintere rechte Seite des Lkw fuhr", berichtet Polizeisprecher Kai Siebenäuger. Die 59-Jährige erlitt durch den Unfall Verletzungen und kam in ein Krankenhaus. Der Lkw-Fahrer hingegen setzte seine Reise fort. Die Polizei konnte den 61-Jährigen aber kurz vor der A4 stellen. "Der Niederländer meinte nach erster Aussage, den Zusammenstoß nicht bemerkt zu haben", so Kai Siebenäuger. Dennoch bekam er eine Anzeige wegen Unfallflucht. Der Sachschaden belief sich auf 7.000 Euro. Der Verkehr staute sich dadurch. Die Unfallstelle war gegen 7.40 Uhr beräumt.

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Einen weiteren Unfall gab's gegen 6 Uhr auf der Spreedorfer Straße in Ebersbach. Dort wollte ein Pkw-Fahrer trotz der Witterungsbedingungen ein anderes Auto überholen. "Der Wagen prallte daraufhin gegen einen im Gegenverkehr kommenden Lkw und rutschte gegen einen Baum", teilt der Polizeisprecher mit. Alle Beteiligten blieben unverletzt. Der Sachschaden betrug 10.000 Euro.

Zudem registrierte die Polizei weitere kleine Unfälle, bei denen die Fahrer unverletzt davonkamen. So rutschte gegen 6 Uhr ein Autofahrer in Olbersdorf mit seinem Wagen gegen ein Verkehrszeichen. Sachschaden: 400 Euro. In Beiersdorf rutschte um 7.30 Uhr eine Fahrerin mit ihrem Auto gegen eine Laterne. Sachschaden: 500 Euro.

Querstehender Lkw blockiert Straße

Wegen eines querstehenden Lkw musste am Donnerstagvormittag die Straße zwischen Lawalde und Schönbach voll gesperrt werden. "Die Zugmaschine liegt im Graben, der Anhänger steht noch auf der Fahrbahn", teilt Sprecher Kai Siebenäuger mit. Der Fahrer blieb unverletzt, der Sachschaden lag bei 200 Euro. Allerdings steht die Bergung noch aus, solange ist kein Durchkommen.

Seit Mittwochabend bis Donnerstagmorgen sind bei der Polizei insgesamt zwölf Unfälle für die Landkreise Bautzen und Görlitz eingegangen. "Vermutlich wegen Schnee und Glätte", so Kai Siebenäuger. Sein Eindruck: Die Verkehrsteilnehmer sind vorsichtiger unterwegs. Anders am Dienstag, als Schnee und Glätte manchen eiskalt erwischte.

Trotzdem hätte Kai Siebenäuger auch am Donnerstagmorgen bei seiner Fahrt auf der A4 zur Polizeidirektion nach Görlitz reihenweise Lkw-Fahrer von der Straße holen können. Während er mit Tempo 80 bis 100 auf der rechten Spur blieb, seien diese links mit vollem Tempo an ihm vorbeigebrettert.

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