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Bautzen

Transporter rollt los und verletzt Fahrer

Ein Mann stellte sein Fahrzeug in Kamenz auf einer abschüssigen Straße ab, ging davon – und wurde kurz darauf angefahren.

Mit schweren Verletzungen musste ein Mann ins Krankenhaus gebracht werden, nachdem er in Kamenz von seinem eigenen Transporter angefahren worden war.
Mit schweren Verletzungen musste ein Mann ins Krankenhaus gebracht werden, nachdem er in Kamenz von seinem eigenen Transporter angefahren worden war. © Symbolfoto: SZ-Archiv

Kamenz. Schwer verletzt wurde ein Mann am Mittwochmittag in Kamenz bei einem ungewöhnlichen Unfall. Der 57-Jährige hatte einen VW-Transporter am rechten Fahrbahnrand der Wilhelm-Weiße-Straße in Höhe des Abzweigs Ginsterweg abgestellt und war in Richtung Ahornweg davon gegangen.

Wie Anja Leuschner von der Pressestelle der Polizeidirektion Görlitz berichtet, begann der Transporter nach mehreren Minuten, auf der abschüssigen Straße rückwärts in die selbe Richtung zu rollen, in die der Mann ging. An der Einmündung zum Ahornweg kam es zum Zusammenstoß. Außerdem prallte das Fahrzeug an einen Pfosten der Wasserversorgung. Anschließen kam es an einem Granitstein zum Stehen. Rettungskräfte brachten den Verletzten zur Behandlung in ein Krankenhaus. Der entstandene Schaden wird auf insgesamt rund 1.500 Euro geschätzt. Die Ermittlungen zur Unfallursache laufen noch. 

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Weitere Meldungen aus dem Polizeibericht

Schreckschusswaffe sichergestellt

Bischofswerda. Eine Schreckschusswaffe haben Bundespolizisten am frühen Donnerstagmorgen in Bischofswerda eingezogen. Bei der Kontrolle eines 37-Jährigen  stellten sie fest, dass er sie im Hosenbund mit sich führte. Es handelt sich zwar um eine legale Waffe mit entsprechender Kennzeichnung, doch den kleinen Waffenschein, der für das Führen in der Öffentlichkeit erforderlich ist, konnte der Deutsche nicht vorweisen. 

Der Mann wurde belehrt und die Waffe sichergestellt. Er muss  sich demnächst wegen einem Verstoß gegen das Waffengesetz vor Gericht verantworten.

Diese Schreckschusswaffe wurde jetzt in Bischofswerda sichergestellt.
Diese Schreckschusswaffe wurde jetzt in Bischofswerda sichergestellt. © Bundespolizeiinspektion Ebersbach

Zug mit Graffiti beschmiert

Bischofswerda. Mit einem großen Graffiti haben Unbekannte einen Zug der Länderbahn beschmierte. Der Vorfall ereignete sich in der Nacht zum Donnerstag auf dem Gelände des Bischofswerdaer Bahnhofs. Die Bundespolizei hat den Sachverhalt dokumentiert und Beweismittel sichergestellt. 

Ein Zug der Länderbahn wurde am Bischofswerdaer Bahnhof mit großen Graffiti beschmiert.
Ein Zug der Länderbahn wurde am Bischofswerdaer Bahnhof mit großen Graffiti beschmiert. © Bundespolizeiinspektion Ebersbac

Geschwindigkeit kontrolliert

Schmölln-Putzkau/Neschwitz/Bautzen. An drei Stellen im Landkreis Bautzen hat die Polizei am Mittwochvormittag die Geschwindigkeit von Autofahrern überprüft. Auf der  Demitzer Straße in Schmölln fuhren innerhalb von zwei Stunden rund 60 Fahrzeuge durch die Kontrollstelle; vier davon waren zu schnell. Auf der Zeschaer Straße in Neschwitz wurde innerhalb von fünf Stunden das Tempo von 415 Fahrzeugen gemessen. In 20 Fällen löste der Blitz aus.  Schnellster war der Fahrer eines Skoda mit Bautzener Kennzeichen, der 72 km/h statt der zugelassenen 50 km/h fuhr.

Auf der Neuteichnitzer Straße am Dorfplatz in Teichnitz, wo ein Tempolimit von 30 km/h gilt, waren in zwei Stunden 80 Fahrzeuge zu schnell. Der Fahrer eines Volvo mit Bautzener Kennzeichen hatte es besonders eilig und wurde mit 56 km/h geblitzt.

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