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Pirna

Polizeihubschrauber rettet verirrte Familie

Leuchtendes Handydisplay, Wärmebildkamera und Restlichtverstärker lieferten Hinweise. Sie führten die Retter nachts zur Häntzschelstiege. 

© Marko Förster

Mit der gleichen Technik, mit der die Polizei kürzlich gegen illegale Lagerfeuer in der Sächsischen Schweiz vorging, konnte am Wochenende eine Familie aus einer misslichen Lage gerettet werden. Gegen 21.41 Uhr ging am Freitagabend ein Notruf ein, teilt die Polizei Sachsen auf ihrer Facebook-Seite mit. Eine Familie mit zwei Kindern hatte sich beim Wandern verlaufen. Mittlerweile war es dunkel geworden, und auch der Akku des Mobiltelefons war beinahe leer.

Eine Standortbestimmung des Telefons verortete die Familie im Bereich der Häntzschelstiege. Beamte des Polizeireviers Sebnitz und der Bergwacht machten sich auf den Weg. Um 22.30 Uhr startete zudem ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera. Die Besatzung des Hubschraubers trug zudem Restlichtverstärkerbrillen, die jede noch so kleine Lichtquelle verstärken. Das leuchtende Display eines Mobiltelefons sticht so in einem Gebiet wie den Affensteinen, in dem nachts in der Regel keine künstlichen Lichtquellen vorhanden sind, regelrecht aus der Finsternis hervor, erklärt die Polizei.

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Bereits im Anflug über das Kirnitzschtal konnte die Hubschrauberbesatzung das kleine Licht des Handys erkennen. Auf der Wärmebildkamera waren kurz darauf zwei Erwachsene und zwei Kinder zu sehen, die winkend auf dem mittleren Plateau der Häntzschelstiege standen. Der Helikopter lotste die Bergwacht zu der Familie, die sie sicher aus dem Wald geleitete. (SZ)