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Pirna

Von der A17 ins Gefängnis

Für drei Osteuropäer endete eine Kontrolle der Bundespolizei mit einer Fahrt in die Justizvollzugsanstalt Dresden.

Am Wochenende kontrollierte die Bundespolizei routinemäßig die A17. Dabei gingen ihnen mehrere gesuchte Straftäter ins Netz.
Am Wochenende kontrollierte die Bundespolizei routinemäßig die A17. Dabei gingen ihnen mehrere gesuchte Straftäter ins Netz. © Archiv/Marko Förster

Eine Kontrolle der Bundespolizei auf der Autobahn endete für drei Rumänen  mit einem Aufenthalt im Gefängnis. Ein 27-Jähriger, der mit zwei Haftbefehlen wegen Diebstahls und Sachbeschädigung gesucht wurde, muss die nächsten 13 Monate und zwei Wochen im Gefängnis eine Haftstrafe verbüßen. Ein zweiter 27-Jähriger wurde ebenfalls mit zwei Haftbefehlen wegen versuchten Betruges, Urkundenfälschung, Untreue und räuberischer Erpressung gesucht. Der bereits in den Jahren 2013 und 2014 verurteilte 27-Jährige hatte bisher nur einen Teil der verhängten Freiheitsstrafen verbüßt. Aus diesem Grund muss er jetzt noch eine 235-tägige Restfreiheitsstrafe im Gefängnis verbüßen. Der Letzte im Bunde, ein 44-jähriger Rumäne, ging aufgrund eines bestehenden Sicherungshaftbefehls ebenfalls erst einmal in Haft. Der Mann war einer gerichtlichen Auflage nicht nachgekommen, nachdem er im Jahr 2017 wegen Körperverletzung zu einer Bewährungsstrafe verurteilt wurde.

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Am Sonntag geriet ein ebenfalls bereits verurteilter, rumänischer Staatsangehöriger in eine Kontrolle der Bundespolizei. Der 42-Jährige wurde wegen Erschleichens von Leistungen verurteilt und verbüßt jetzt eine 160-tägige Ersatzfreiheitsstrafe im Gefängnis. Bereits kurz zuvor hatten die Beamten bei ihren Kontrollen auf der Autobahn eine 26-jährige Bulgarin und einen 44 Jahre alten rumänischen Staatsangehörigen festgenommen. Die 26-Jährige wurde wegen des Erschleichens von Leistungen zu einer Geldstrafe von 200 Euro verurteilt. Der 44-Jährige, welcher wegen Diebstahls verurteilt wurde, hatte ebenfalls eine vom Gericht verhängte Strafe über 400 Euro noch nicht bezahlt. Beide Personen konnten ihre Reisen fortsetzen, nachdem sie die noch offenen Geldstrafen vor Ort beglichen hatten. (SZ)